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Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen (Gelesen: 29868 mal)
mulder
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Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
06/17/07 um 06:14:13
 
Ich habe gerade den Reisebericht von 2006 gelesen. Warum habt ihr in Sakkara nicht auch das Serapäum besichtigt? Das ist noch viel interessanter. Hinter dem Gelände der Djosrpyramide findet man auch große tiefe rechtwinklige Einschnitte, wo man sieht, daß unterirdisch Gänge weggehen. Wohin? Sakkara ist wahrscheinlich erst zu 10% ausgegraben. Kennt ihr die Bilder der "Steinsärge" vom Serapäum? Fragt man sich wozu diese feinstbearbeiteten Riesendinger gedient haben. Vor allem wie hat man sie hergestellt?  
Jedenfalls hat Auguste Mariette bei der Öffnung dieser Dinger nur eine stinkende Bitumenmasse mit zerkleinerten Knöchelchen darin gefunden. Das Zeug wurde leider in der Wüste entsorgt, sodaß es leider heute nicht mehr untersucht werden kann.
Übrigens findet man im Ägyptischen Museum in Kairo einen "Steinsarkophag "mit einer Schnittspur, die nur von einer mit hoher Geschwindigkeit  durch den Stein rotierenden Scheibe entstanden sein kann. Komisch nur, daß man das erst sieht, wenn man sich an die Wand drückt, weil der Sarkophag mit genau dieser Seite zur Wand plaziert wurde. Kennt jemand die Kernbohrungen von Abusir? Es gibt sie auch im Taltempel des Sphinx.  Bei dieser Vielzahl feinstbearbeiteter und riesiger Steine nerven mich die gängigen Theorien von dem Holzrollentransport und den Bronzemeißeln, mit denen sie in mühsamer Arbeit aus härtestem Stein Dinge hergestellt haben, die heute noch einen Riesenaufwand erfordern würden. Warum kann man nicht eingestehen, daß die alten Ägypter mehr drauf hatten?  
 
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Tawabet
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #1 - 06/17/07 um 08:11:01
 
Liebe mulder,
 
nicht jede Reisegruppe hat die Kohle, mal locker 7000 Dollar "Gebühren" egal welcher Art an die entsprechenen Stellen abzugeben.
Das ist bei Reisen, die in Relation zum Geldbeutel der "Zielgruppe" sowieso schon teuer, aber eben nicht unerschwinglich sind, mal nicht drinnen. Und du, die du die Verhältnisse im Land an der Hand eines sehr medienwirksamen Reiseleiters kennengelernt hast, mußt wissen, dass weniger medienwirksame Reiseleiterinnen von bestimmten medieninteressierten (um nicht zu sagen medeiengeilen) Menschen nicht so bevorzugt behandelt werden...
Daher waren wir als beinahe normale Touristen da, die dank der hervorragenden Organisation unserer Reiseagentour http://blue-planet-reisen.de - Rüdiger und Amr sei an dieser Stelle einmal mehr das Lobgold verliehen - doch an fast alle gewünschten Orte gelangt sind.
 
Ich persönlich war allerdings schon einmal im Serapeum, als es noch geöffnet war und nicht 7000 Dollar, sondern nur 5 DM Eintritt gekostet hat... lang ist es her Zwinkernd
Statt des Serapeums haben wir die unterirdischen Ibiskammern in Tuna el-Gebel besucht, die auch sehr beeindruckend sind.
 
Und was die Steinbearbeitung angeht, nach der du gefragt hast: ich kann dazu nicht viel sagen, weil ich ein viel zu liberaler Mensch bin, um anderen Leuten ihren Denkstil vorzuschreiben. Wir haben schließlich Religionsfreiheit!
 
Ich gebe nur deine Aufforderung zurück: gestehe dir ein, dass die Ägypter mehr drauf hatten als wir heutigen, die wir allesamt (ich schließe hier ausdrücklich die Experimentellen Archäologen aus!) noch nicht mal ein Feuer anzünden können ohne Streichhölzer und Feuerzeug, geschweige denn auch nur gekleidet wären ohne die Fabriken in China und ihren fleißigen Arbeiterinnen.
Nein, man braucht keine großen Maschinen, um Stein zu bearbeiten, denn bekanntlich höhlt steter Tropfen diesen. Was man braucht, ist sicher technisches Geschick und v.a. Zeit und viel Geduld, wesentlich mehr Geduld, als ich hier aufbringen kann, um dir deinen Glauben zu nehmen...
Aber es gibt ja zum Glück die Seite von Frank Dörnenburg  ( http://doernenburg.alien.de/RDV/RDV00.php ), wo du einige Hypothesen der Sterngläubigen auseinandergenommen findest. Ich hab gar keine Zeit dazu, mich damit zu beschäftigen  
 
 
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #2 - 06/17/07 um 09:06:24
 
Nun ich muß wohl klarstellen, daß ich nie einen Glauben habe, sondern nur nachdenke.
Wenn man nämlich die stattgefundenen experimentellen Versuche betrachtet, mit denen man mit den den Ägyptern zugestandenen Mitteln nachzuvollziehen versuchte wie die Steine bearbeitet wurden, dann kommen Zeiten heraus die jenseits von Gut und Böse sind, somit nicht realisierbar.
Man kann nicht immer die Lehrmeinung, die immer wieder nachgebetet wird übernehmen, sondern muß sich ein eigenes Bild machen. Und da kommt man manchmal doch darauf, daß manches nicht so sein kann wie es so dargestellt wird. Nebenbei bemerkt, was wäre das für ein Fortschritt, wenn es nicht Leute gäbe, die immer wieder kritisch hinterfragen.....
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mulder
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #3 - 06/17/07 um 09:12:17
 
Habe doch noch was vergessen.
Ich bin auch kein Sterngläubiger, meine auch nicht, daß die Pyramiden von irgendwelchen Ausserirdischen erbaut wurden.  
Und die Zeit sollte man sich nehmen, wenn man wirklich an der Sache und an der Wahrheit interessiert ist.
Ich kenne übrigens die Seiten, wo "auseinandergenommen" wird. Teilweise beruhen diese Argumente aber auch auf falschen Tatsachen, man muß eine Sache immer von mehreren Seiten betrachten, um sich ein eigenes Bild machen zu können.
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Tawabet
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #4 - 06/17/07 um 09:51:48
 
Zitat:
Wenn man nämlich die stattgefundenen experimentellen Versuche betrachtet, mit denen man mit den den Ägyptern zugestandenen Mitteln nachzuvollziehen versuchte wie die Steine bearbeitet wurden, dann kommen Zeiten heraus die jenseits von Gut und Böse sind, somit nicht realisierbar.

 
Wenn ich mit den Mitteln, die Herr R. Messner verwendet, versuche, den M. Everest zu besteigen, dann kommt dabei keine erfolgreiche Extrembergsteigerin heraus, sondern allenfalls eine weitere Bergleiche, die die Landschaft verschandelt.
 
Will heißen: nur, weil UNSEREINS nicht in der Lage ist, mit den Methoden eine Steinvase in einer UNS angemessen erscheinenden Zeit zu bohren, brauchen die Ägypter noch lange keine anderen Methoden als die ihren. Versuche nur einmal, nicht UNSERE Erfahrungswelt anzusetzen, sondern laß zu, dass andere Völker und Zeiten ihre eigenen Erfahrungswelten hatten und haben, die ihr eigenes Recht haben.  
 
Zitat:
Und da kommt man manchmal doch darauf, daß manches nicht so sein kann wie es so dargestellt wird. Nebenbei bemerkt, was wäre das für ein Fortschritt, wenn es nicht Leute gäbe, die immer wieder kritisch hinterfragen

 
Freilich kann manches nicht sein, wie es dargestellt wird, daher betreiben wir ja auch weiterhin diese schöne Altertumswissenschaft... sonst bräuchten wir ja alle nur Petrie und Erman lesen - wie es im übrigen viele der "Alternativen" tun, die moderne wissenschaftliche Literatur grundsetzlich nicht zu kennen scheinen und immer so tun, als wäre "die Wissenschaft" auf dem Stand von 1930 stehengeblieben...
 
Tawabet
 
 
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mulder
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #5 - 06/18/07 um 16:48:45
 

Lieber Tawabet,
 
Zitat:
"Und was die Steinbearbeitung angeht, nach der du gefragt hast: ich kann dazu nicht viel sagen, weil ich ein viel zu liberaler Mensch bin, um anderen Leuten ihren Denkstil vorzuschreiben. Wir haben schließlich Religionsfreiheit"
 
Das hast du dann wohl falsch verstanden
Eben aus diesem Grund weil ich nicht will, dass den Leuten der Denkstil vorgeschrieben wird, habe ich das Thema ins Spiel gebracht. Du bezeichnest Menschen, die sich eigene Gedanken machen als mediengeil. Ist das Freiheit des Denkens?
 Ich möchte nur zum kritischen Denken anregen. Aber den Denkstil vorschreiben tut  sehr wohl die offizielle Lehrmeinung, z.B. wird in den Schulen Kindern eine schlechte Note gegeben nur weil diese in ihrer jugendlichen Unbefangenheit auch selbst hinterfragen und andere Möglichkeiten in Betracht ziehen. Man hat es erforscht, es steht in den Lehrbüchern und damit ist es die absolute Wahrheit. Nur hat sich im Laufe der Menschheitsentwicklung schon oft herausgestellt, dass das was heute als wahr gilt schon morgen revidiert werden muß.
Wird dadurch etwa die Kreativität gefördert oder werden die Menschen gleichgeschaltet nach dem Motto“ friß Vogel oder stirb“?
Gewinnt man dadurch neue Erkenntnisse?
 
Zitat:
"Will heißen: nur, weil UNSEREINS nicht in der Lage ist, mit den Methoden eine Steinvase in einer UNS angemessen erscheinenden Zeit zu bohren, brauchen die Ägypter noch lange keine anderen Methoden als die ihren. Versuche nur einmal, nicht UNSERE Erfahrungswelt anzusetzen, sondern laß zu, dass andere Völker und Zeiten ihre eigenen Erfahrungswelten hatten und haben, die ihr eigenes Recht haben. "
 
Das ist ja genau der springende Punkt. Man kann nicht unsere Erfahrungswelt ansetzen, aber genau das tut man, indem man sagt, es war so und so, obwohl es nicht immer gesicherte Erkenntnisse sind. Es war halt keiner dabei!
Den Ägyptern gesteht man  nur einfache Werkzeuge zu, benennt sie sogar beim Namen.
Genau das nehme  ich an, dass die Ägypter andere Verfahren hatten, vielleicht hatten z. B die Priester  technisch fortgeschrittenere, aber andere Möglichkeiten, die wir uns mit unserem heutigem technischen Verständnis eben nicht vorstellen können. Aber physikalische Gegebenheiten lassen sich nun mal nicht überlisten und man kann schlecht mit Bronzemeißeln Diorit bearbeiten Das hat schon ein  Mark Lehner versucht und ist kläglich gescheitert. Und bei der Fülle und der Großartigkeit der vorhandenen Bearbeitungen ist  in der vorhanden gewesenen Zeit (oder stimmt das mit der Zeit etwa auch nicht?) eben nicht alles erklärbar. Ich sage bewusst „nicht alles“!
Ein Beispiel:
Um den  Steinkasten (ich sage Steinkasten, weil bekanntlich nie eine Mumie gefunden wurde und der Kasten auch viel zu klein dafür ist)  in der großen Pyramide auszubohren (Bohrspuren wurden entdeckt)  hätte es mit den den Ägyptern zugestandenen Werkzeugen eine Arbeitszeit von ca. 2500 Tagen bei einem Arbeitstag von 12h gebraucht, um das Teil fertig zu stellen.  Was ist dann mit den großen feinstbearbeiteten „Steinsarkophagen“ im Serapäum- ca. 20 an der Zahl, einer wie der andere? Das sollte doch nachdenklich machen.
Was nun R. Messmer mit der Geschichte zu tun hat??
Wenn du sagst man braucht nur viel Geduld und Zeit, wie erklärst du dir dann die kurze Bauzeit der Pyramiden, die ja von den Archäologen bereits ermittelt wurde, da ja offensichtlich einer von Ihnen dabei war?
Mich stört die unsägliche Arroganz mit der oft getan wird als wüsste man alles.  
Schon mal überlegt, warum jetzt nicht mehr jeder in das Serapheum darf und der Eintritt so teuer geworden ist?  
Mediengeil ist da ja wohl nur einer, nämlich der Mann mit Hut, der bestimmt, was wahr zu sein hat und was nicht. Falls noch nicht bekannt, es herrscht da unten eine Zensur. Entdeckungen  werden auch schon mal totgeschwiegen oder Tatsachen verdreht und Fundstücke verschwinden einfach.
Man denke nur an die „Liveübertragung „ des nachgebauten Upuautes (kam ja gestern wieder mal im ZDF).  
Interessant war doch folgendes:  
Zuerst sah man die Bilder die R. Gantenbrinks Roboter das erste Mal sah. Die Tür hatte  2 unterschiedlich lange „Beschläge“.
Dann kam die so genannte Liveübertragung- jetzt waren die beiden Beschläge gleich lang und es war auch kein abgebrochenes Stück zu sehen. Hätte die Tür nicht so aussehen müssen wie wir sie von Gantenbrinks Bildern kennen, wenn zwischenzeitlich nicht jemand versucht hätte, an der Tür herumzufummeln? Nach dem Bildwechsel fuhr der neue Roboter weiter auf die Tür zu und simsalabim waren die Beschläge wieder komplett! Anscheinend spukt es doch in der Pyramide. Ich kann nur sagen, man führt uns an der Nase herum.  
 
 Zitat:
"Freilich kann manches nicht sein, wie es dargestellt wird, daher betreiben wir ja auch weiterhin diese schöne Altertumswissenschaft... sonst bräuchten wir ja alle nur Petrie und Erman lesen - wie es im übrigen viele der "Alternativen" tun, die moderne wissenschaftliche Literatur grundsetzlich nicht zu kennen scheinen und immer so tun, als wäre "die Wissenschaft" auf dem Stand von 1930 stehengeblieben... "
 
Nun genau das tun die von dir als die  „Alternativen“ bezeichneten Menschen eben nicht, sie machen sich nur mal eben noch paar mehr Gedanken. Und glaube nicht, dass sie die moderne wissenschaftliche Literatur nicht kennen, sie kennen sie oft genauer als andere.
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mulder
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #6 - 06/18/07 um 16:49:16
 
Natürlich gibt es auch Spinner wie überall, aber das sind die Wenigsten.
Eben weil  man sich ausgiebig mit der Materie beschäftigt und die Dinge von mehreren Seiten beleuchtet (ich sage nur interdisziplinäre Wissenschaft), kann man sich vielleicht ein objektiveres Bild von den Dingen machen.
Übrigens hätte es nicht die so genannten „Alternativen“ und Querdenker in der Menschheitsgeschichte gegeben, bei welchem Wissensstand wären wir wohl heute?
Ich finde das ziemlich arrogant.
 
Damit betrachte ich das Thema damit als abgeschlossen.
Vielleicht habe ich doch jemanden zum Nachdenken gebracht.
 
 
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #7 - 06/18/07 um 18:50:34
 
Liebe mulder,  
 
ich bin die ewigen unqualifizierten Vorwürfe, die den Altertumswissenschaften gemacht werden, satt!
Es ist nun mal eine Tatsache, dass die Ägypter die von dir so bewunderten Bauwerke hervorgebracht haben, wie, das erklärt der wissenschaftliche Denkstil so und der eines EvD eben anders. Jeder ist frei, sich das auzusuchen, was ihn mehr überzeugt...
 
Grundsätzlich setzen EvD u.a. "Alternative" andere Axiome als die akademische (Altertums-) Wissenschaften.
Diese Leute wollen querdenken, nicht, weil sie wirkliche Querdenker wären, deren Anstöße tatsächlich wertvoll wären, sondern, weil man eben Querdenker sein will - ich hab da nix dagegen, sollen sie doch, wenn sie sich dabei wohlfühlen!
Wenn du dich zu diesen Leuten zählen willst, kann ich auch nichts dagegen tun!
 Oder willst du, dass ich dich bekehre? Weißt du, ich hab genug um die Ohren, da brauche ich keine ermüdenden Diskussionen! Kurz gesagt, mir ist meine Zeit zu schade... wenn du wissen willst, wie man Diorit bearbeiten kann, dann empfehle ich dir, es einfach mal auszuprobieren. Vielleicht hat der M. Lehner ja was falsch gemacht? Vielleicht hast du ja den rettenden Gedanken?
Du kannst dich aber auch einfach mal durch die Fachliteratur wühlen... ich bin leider zu sehr mit der Magie befaßt...
 
Tawabet
 
 
PS: ich habe nicht generell die Leute, die sich ihre eigenen Gedanken machen, als mediengeil bezeichnet - dieser Ausdruck zielte auf eine eizige bestimmte Person mit Hut (nn dm=j rn=f!). Dass EvD medienwirksam ist, steht außer Frage, dass er "berühmter" ist als ich, wohl auch.  
PPS: Es stimmt schon, dass in der Schule kreative Leistungen nicht hoch genug bewertet werden! Ich bekam leider auch immer schlechte Noten auf meine alternativen Mathematikleistungen - warum haben meine Lehrer nur nicht erkannt, welch Genie in mir steckt?
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #8 - 06/18/07 um 19:00:37
 
Du wirst es kaum glauben, ich habe mich bereits sehr gründlich und über Jahre hinweg durch die Fachliteratur gewühlt...
Und Querdenker sind nicht Querdenker, nur um solche zu sein, sondern um was zu bewegen, auch ein EvD.
Und ich habe auch nichts gegen die Ägyptologen, sie leisten sicher eine hervorragende Arbeit, nur sind sie oft in ihrem eigenen Käfig gefangen.
Da tun doch Denkanstöße von außen  manchmal Wunder....
Und ich fühle mich sehr wohl als Querdenker.
Selbstverständlich kann jeder denken was er will, Hauptsache erfühlt sich wohl dabei.
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #9 - 06/18/07 um 19:08:42
 
Alle Menschen sind i.d.R. in ihrem eigenen Denkgebäude "gefangen" - ich kann dir zuätzlich zur Fachliteratur noch den guten alten L. Fleck "Entstehung einer wissenschaftlichen Tatsache" wärmstens empfehlen.
 
Tawabet
 
 
Hier als kleiner Nachtrag zur Diskussion noch eine Diss über Gesteinsbearbeitung: http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2005/dohrmann/dohrmann.pdf
 
Vielleicht hilft das weiter!  
 
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« Zuletzt geändert: 06/18/07 um 21:58:19 von Tawabet »  

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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #10 - 06/21/07 um 18:14:18
 
Lieber Tawabet,
Na ich denke du hast keine Zeit für ermüdende Diskussionen?
Danke für den Tipp, aber das kenne ich schon und hilft mir nicht weiter. Du kannst mir glauben, dass ich sehr gut informiert bin. Der Bericht ist übrigens sehr gut. Erklärt das aber wirklich die von mir angesprochenen Steinbearbeitungen? Ich meine nein. Natürlich kennt man Steinbearbeitungswerkzeuge. Aber es ist eine andere Sache ca. 4x3 m große Blöcke auszuhöhlen. Dazu gehört weit mehr als die im Bericht aufgeführten Mittel.  
Und es erklärt auch nicht den Grund, es wurden nie Apisstiere in den „Särgen“ gefunden, wie man uns weismachen will.
Klar sind die meisten Menschen in ihrem Denkgebäude gefangen. Ich nehme aber für mich in Anspruch genau das nicht zu sein, da ich grundsätzlich die Dinge von verschiedenen Seiten betrachte.
Dein Kommentar, dass du die unqualifizierten Vorwürfe, die den Altertumswissenschaften gemacht werden, satt hast, zeigt mir nur einmal mehr folgendes:
Querdenker werden von vornherein als Querulanten beschimpft anstatt froh zu sein, dass von dort vielleicht auch einmal wertvolle Hinweise zur Lösung von offenkundlichen Problemen kommen könnten. Kreative Kritik von Nichtägyptologen ist einfach nicht erwünscht.
Und man will wie du auch nicht einmal darüber diskutieren.
Wie eigentlich ersichtlich sein müsste, ich beschimpfe die Wissenschaft nicht, rege nur dazu an, nicht alles zu glauben was uns da so erzählt wird, da offensichtlich manchmal nicht die Wahrheit gesagt wird. Aber du beschimpfst die „Alternativen“, indem du ihnen unterstellst, dass deren Anstöße nicht durchaus wertvoll sein könnten und ihre Berechtigung haben. Natürlich können sie irren, aber andere tun das auch.
Hast du dich eigentlich auch mal mit der „alternativen“ Denkweise beschäftigt?
Vielleicht meinerseits ein Tipp:
Buch von Christoph Franke und Stefan Eggert:
Ägyptische Großpyramiden- ein ungelöstes Phänomen
Übrigens beschäftigen sich mittlerweile auch „ernstzunehmende“ Wissenschaftler mit dieser alternativen Denkweise, man muß nur mal recherchieren.
Ich betrachte das Thema hiermit endgültig als abgeschlossen, mich bringt das nicht weiter.
 
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #11 - 06/25/07 um 19:31:34
 
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #12 - 06/25/07 um 19:42:09
 
Zur Steinbearbeitung:
In einem Seminar von unserem Archäologischen Institut aus, haben wir in experimenteller Archäologie einen Brunnen nach alten Methoden gebaut.
Ich (als unwissender und ungelernter moderner Mensch) habe in null komma nix einen Steinmeißel hergestellt und geschliffen. Auf einem Granitblock, der dann selber eine Mulde hatte vom Schleifen. Dauerte vielleicht insgesamt 30 Stunden und das nur, weil ich das nicht regelmäßig gemacht habe, wie die Leute damals, es nicht gelernt hatte und dementsprechend nicht die Technik drauf hatte. Aus eigener Erfahrung: es geht!
Die Leute kannten die Technik, bei denen ging es schneller und - die hatten wirklich die Zeit!
 
Es gab eine Wertigkeitsverschiebeung mit Beginn der Industrialisierung. Plötzlich wird Arbeitszeit teuer als Materlial. Alles muss schnell hergestellt werden in Massen.
Ist es denn so schwer, sich vorzustellen, daß die Menschen damals anders Zeit hatten wie wir heute und das anders sahen? Es ging darum, daß es fertig wir, nicht primär wann.
Und wer einemal einen einfachen Straßenarebiter in Kairo, der am Straßenrand an einer Baustelle Stein bearbeitet zugesehen hat, der weiß, wie einfache Menschen solche "Wunder" mit einfachster Technik bewerkstelligen können und kann sich vorstellen, wie es damals ausgesehen hat.
 
also, stimmt schon, was mulder sagte: man sollte nicht alles glauben, was man liest und hört. Besonders dann nicht, wenn Fakten völlig aus dem Kontext gerissen und verdreht werden, um was sensationelles zu meinen - wie ein gewisser selbsternannter "Ägyptologe".
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mulder
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #13 - 06/30/07 um 04:55:32
 
Sind die Zusammenhänge eigentlich immer so klar und erforscht oder werden sie nicht vielmehr auch festgelegt und angenommen?
Und die bestimmte angesprochene Person bezeichnet sich ganz sicher nicht als Ägyptologe.
Daß sich die Ägyptologen immer gleich beleidigt und angegriffen fühlen müssen…..
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Re: Serapäum in Sakkara und Steinbearbeitungen
Antworten #14 - 06/30/07 um 07:59:18
 
Liebe mulder,
 
was erwartest du hier eigentlich? Dass wir dir zustimmen und sagen: "Ja, die Ägypter hatten zahlreiche, geheimnisvolle Werkzeuge, die mit Solarenergie betrieben waren und konnten so einen Obelisk oder Sarkophag (der bestimmt dazu diente, geheimnisvolle Lebenselexiere aufzubewahren und nicht für die Bestattung von Rindviechern) in weniger als fünf Minuten aus dem Felsen meißeln und an den gewünschten Ort beamen...?" Doch wohl  kaum, sonst würdest du dich nicht in einem Ägypten-Forum tummeln.
 
Also, um was geht's dir? Willst du über Wissenschaftstheorie diskutieren, genauer gesagt über Erkenntnistheorie?
Das ist sehr lobenswert, dass du darüber nachdenkst, aber auch dafür ist ein Ägyptologieforum nicht unbedingt der richtige Platz.  
Geh dahin: http://www.philtalk.de/boards/erkenntnis.htm , die reden vielleicht mit dir über erkenntnistheoretische Grundlagen!
 
Beleidigt sind wir von deinen Äußerungen übrigens keineswegs, auch wenn du das gerne sehen würdest.
Auch dazu mußt du vielleicht woanders hingehen...
 
Grüße,
 
Tawabet
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