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Die Stadt des Amun (Gelesen: 568716 mal)
Seleuce
Horusgeleit
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #930 - 12/07/06 um 20:41:02
 
Isisnofret tat so, als würde sie nur die Hälfte verstehen und nickte noch unwissender und ganz unterwürfig tuend zu ihrem Mann hinauf und dann dem Händler entgegen.
 
"Jaaa, unermesslich wertvoll ist es," meinte der Händler jetzt. "Die Statuen des Königs tragen ja den Geist seiner Majestät in sich... aber für euch Fremdländer ist es der beste Schutz, den ihr haben könnt, ihr seht so nett aus, ich wollte euch etwas gutes tun," erklärte er sich jetzt und schleimte von jetzt auf hier schrecklich herum, wo er eben noch so sauer wegen des niedrigen Preises gewesen war. Tatsache war, daß er das Stück von einem seltsamen Kerl am Morgen bekommen hatte, der hager und drahtig gewesen war und seltsame Augen gehabt hatte, so starr und unbeweglich...
Ihm war das unheimlich gewesen und er versuchte schon den ganzen Tag, das Ding wieder loszuwerden!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #931 - 12/07/06 um 20:45:40
 
Mißtrauisch begutachtete Ramses das Stück Stein.
"Der Geist eures Königs soll darin hausen?" fragte er, als hätte er keinen blassen Schimmer, wovon der Bauer redete. "Das ist doch nur ein Brocken Granit!"
Er dankte dem Mann und steckte den Stein ein, bevor er zu den nächsten Ständen ging und dort noch mehr Obst kaufte.
"Kaufst du dem Kerl diese Geschichte ab?" fragte er Isisnofret leise, als sie weitergingen. "Wer würde so etwas wagen?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #932 - 12/07/06 um 20:54:48
 
Isisnofret nahm das kleine Leinenpaket entgegen, in dem Granatäpfel und Feigen eingepackt waren und hakte sich wieder unter Ramses Arm.
"Ich weiß nicht, komisch ist das schon! Die meisten Bürger wären eher entrüstet bei solch einem Angebot, denke ich... hoffe ich zumindest! Wenn der Stein wirklich von dort stammt, könnte es ja nur ein Tempeldiener getan haben... die Priester sind zwar aufgemischt durch Nebwenemefs Tod, aber daß sie SOLCH ein Sakrileg begehen würden, das will ich nicht glauben! Dann muß eben jemand in den Tempel gehen und es prüfen. Muß ja keiner erfahren!"
Eine Statue des lebenden Gottes anzutasten war eine schwere Sünde und stellte einen Angriff gegen den Pharao dar...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #933 - 12/07/06 um 21:00:50
 
"Nein," sagte Ramses energisch. "Ich werde selbst hingehen und den zweiten Gottesdiener zur Rede stellen! Ich hab' diese Nase so voll von den Intrigen und Machenschaften dieser Thebaner, das glaubst du nicht...was würde das für einen Nutzen bringen, eine Königsstatue zu zerschlagen? Und vor allem WEM?"
Er zog eine Schnute und schnaubte.
Davon wollte er sich eigentlich nicht den Rest des Tages verderben lassen!
"Laß uns besser schnell nach Ascheru gehen, bevor ich gleich in Ipet-sut einfalle," meinte er.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #934 - 12/08/06 um 04:07:51
 
Bevor Ramses' Augenbrauen sich vor Groll noch weiter zusammen zogen und den Punkt erreichten, an dem sie ihm Kopfschmerzen verursachen würden, sah Isisnofret ihren Mann tröstlich an, umgriff sein Kinn mit den Fingern, seinen Nacken mit der anderen Hand und zog ihn so zu sich herunter, um ihm einen sanften, beruhigenden Kuß zu geben. Gerade noch rechtzeitig richtete Ramses sich danach wieder auf, um den Nieser nicht mit voller Wucht in Gesicht geschleudert zu bekommen, der ihr kurz darauf entrutschte.
"'Tschuldigung," sschniefte sie mit schrägem Grienen, zog ihr Schnäuztuch und die beiden hielten direkt auf das ehemalige Haus Shejerades zu.
"Bringst du mir bei, wie man Pfeile spaltet," bat sie ihn mit leuchtenden Augen und strahlend wie ein Kind, daß sich auf eine Überraschung freute. "Ich hab es schon ein paar mal versucht, aber es ist mir nie gelungen..." gab sie zu und öffnete die Haupttür der Villa. Da si hier unfreiwillig schon einige Zeit verbracht hatte, bewegte sie sich sofort heimisch und steuerte auf den Garten am anderen Ende des Gebäudes zu.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #935 - 12/08/06 um 09:20:03
 
"Mir gelingt das auch nicht immer," gab Ramses zu. "Wenn nur ein leichter Wind weht, geht's auch schon mal daneben!"
 
Der Verwalter der Villa hatte das Kommen der beiden Fremdländer bemerkt -ihm war ja gesagt worden, daß der Pharao das Haus einem Syrer und seiner Gemahlin zur gelegentlichen Nutzung zur Verfügung gestellt hatte- und trat nun heraus, um die beiden zu begrüßen.
Er hatte keinen blassen Schimmer, daß es sich bei den zwei exotischen Gestalten tatsächlich um seinen König und die Königin handelte...
 
Um die Maskerade aufrechtzuerhalten, sprach Ramses ein gebrochenes Ägyptisch mit dem Mann.
"Du nehmen jetzt die Obst," befahl er und drückte dem verdutzten Verwalter die eben erstandenen Früchte in die Hand. Hauptsache, er würde ihn los! "Und waschen grundlich...gibt viel Staub hier!"
Er drehte sich um und biß sich auf die Lippen, um nicht laut loszulachen....
 
Erst als der arme Mann sich unter vielen Verneigungen entfernt hatte, fing er an zu kichern wie ein kleiner Junge, der sich über einen gelungenen Streich freute...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #936 - 12/08/06 um 12:31:11
 
Isisnofret hatte sich wieder mal bewußt abgedreht, als Ramses sich verstellt hatte, sonst hätte sie ihn mit ihrem unterdrückten Lachen noch verraten. Irgendwie stand ihm der fremde Akzent, aber er war so ungewohnt für sie, daß sie jetzt sogar Husten und Niesen vortäuschte, weil sie sich plötzlich kaum noch bremsen konnte, bis der Verwalter endlich wieder verschwunden war.
 
Der schüttelte den Kopf und brabbelte vor sich her, als er sich mit den Früchten entfernte.  
"Staub, tja, den gibt es hier nun mal, sowas! Was die Fremden nur alle hier wollen, wenn sie sich dann nur beschweren! Sindher, Syrer, was kommt als nächstes? Hethiter? Puntiter? Seevolk vielleicht? Bald wohnen hier mehr Fremdländer als Thebaner, ist ja nicht auszuhalten. Früher war das nicht so gewesen, da waren Fremde eine Rarität, aber hier sieht's ja schon aus wie in Memphis! Was der König, er lebe, sei heil und gesund, sich nur dabei denkt, dem keinen Einhalt zu gebieten, der höchste Herr sollte dringend etwas dagegen unternehmen!!! Dieses bunte Getummel überall, an jeder Staßenecke hocken sie in ihren knallbunten Zipfeln und Bärten und verscherbeln ihren asiatischen Fraß! Ich hätte ja gar nichts dagegen, wenn sie nur etwas wertvolleres als ihre Läuseteppiche und Flohrudel beisteuern würden... ach, aber die Einheimischen sind ja auch nicht besser, schmeißen jeden Mist in die Kanäle und hauen dich, wo sie können über's Ohr, womit hab ich das nur verdient? So eine verkommene Welt, ich sollte in die Berge ziehen und Ziegenzüchter werden, da hat man seine Ruhe... " und so weiter und so weiter...  
Der Mund des Mannes stand keinen Augenblick still, während er sich entfernte, er nahm ja an, daß die beiden ihn, wenn er so schnell und murmelnd sprach, nicht verstehen konnten. Allerding gehörte er nicht zu der geheimen Bewegung der thebanischen Aufständler, von denen hatte er noch nicht einmal gehört! Er war einfach ein permanent schlecht gelaunter und griesgrämiger Mensch, der ebenso darüber schimpfen würde, wenn GAR KEINE Fremdländer in Theben aufkreuzen würden, oder Theben Pi-ramesse den Krieg erklärte, oder umgekehrt, er fand an jedem Ding seine negative Seite, ein typischer, gelangweilter Aristokrat, der mit sich und seinem Leben nicht in Einvernehmen stand, weil er nicht zu schätzen wußte, wie sehr die Götter ihn begünstigt hatten. Seine Arbeit erledigte er trotzdem oder vielleicht gerade deshalb sehr gewissenhaft!
 
Isisnofret mußte nun wirklich husten, weil sie sich über den Verwalter so amüsierte und schlang, als jener endlich um die Ecke gebogen war, ihre Arme um Ramses' Taille.  
"Der hat's aber besonders schweeeer, der arme Kerl..." beklagte sie ihn glucksend und vergrub ihren Kopf an dem kratzigen Gewandt ihres Mannes.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #937 - 12/08/06 um 14:07:50
 
"Furchtbar, wie er leidet, nicht mitanzusehen," grinste Ramses. "Vielleicht sollte ich ihm einen Sacke Getreide mehr im Monat zahlen, um ihm sein schweres Los erträglicher zu machen!"
Er drückte Isisnofret herzhaft und schwungvoll einen Kuss auf die Stirn und schlug dann vor, die Bogen zu bespannen.
D.h. Isisnofret hielt das Holz und er spannte die Sehne.
"Laß uns erst mal ein paar Schuß zum Warmwerden abgeben," meinte er, nahm einen Pfeil und visierte die Früchte einer Dumpalme an.
Erst ertönte ein sirrendes "Zischschschsch...." und dann dumpfes "Plopp!", als der Pfeil einschlug und die Dumpalmnuss auf den Boden fiel....
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #938 - 12/08/06 um 15:19:48
 
Isisnofret schluckte, tat aber, als wäre das keine sonderliche Leistung.
Ihre letzten Übungen waren lange her. Eigentlich hatte sie den Bogen sogar zuletzt beim Wettbewerb in der Hand gehalten und war längst nicht so alt eingefleischt an der Waffe wie ihr Mann...
Aber ihre leichte Unsicherheit ließ sie sich nicht anmerken, grinste ihren Mann an und legte flink einen Pfeil auf die Sehne. Dann guckte sie sich ein Ziel aus, fand einen weggebrochenen, aber noch an der Rinde hängenden kleinen Ast an einer Akazie und zielte darauf. Sie traf den Ast mittig, der zu baumeln begann, als der Pfeil stecken blieb. Allerdings hatte sie die Rinde treffen wollen, um ihn abzuschießen...
"Immerhin... den habe ich dort platziert, damit ich ihn dann spalten kann," gab sie toternst von sich und tat so, als wäre der Treffer so beabsichtigt gewesen. Diese Verkleidungen gaben ihr seltsamerweise stets ein ganz anderes Selbstbewußtsein.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #939 - 12/08/06 um 15:32:31
 
"Gut," sagte der in einem leicht fragenden Tonfall und sah sich schon nach dem nächsten Ziel um.
Er drehte sich just in dem Moment um, in dem der Verwalter durch's Fenster guckte, grinste frech und wieder "Zischschsch!": der Pfeil löste die Bänder der aufgerollten Strohmatte, die nun prompt herunterfiel und dem neugierigen Mann die Sicht versperrte...
Man hörte nur einen erstickten Schrei und ein Poltern...der arme Verwalter hatte sich bestimmt zu Tode erschrocken...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #940 - 12/08/06 um 15:42:38
 
Isisnofret lachte auf und mußte gleich wieder ein wenig hüsteln.  
"Schelm..." rief sie ihren Mann. Wenn sie so sicher wäre, würde sie solche Streiche wohl auch starten, aber sie befürchtete, daß sie dann eher den Mann traf als das, was sie wirklich beabsichtigte...
Sie zielte nun auf den Pfeil, den sie eben so trefflich an dem Ast platziert hatte und holte tief Luft, um sich zu konzentrieren.
 
Jetzt nicht wackeln, nicht verrutschen... wiiiiiiiiissssssssch... KRACH... der Ast kam herunter, JETZT hatte sie die Rinde erwischt...
Sie räusperte sich und drehte sich in die andere Richtung, um ihren Mißerfolg zu überspielen.
"Ich hatte mich jetzt umentschieden, hab ihn lieber heruntergeschossen," behauptete sie nun mit frechem Grienen.
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« Zuletzt geändert: 12/08/06 um 18:52:04 von Seleuce »  

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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #941 - 12/08/06 um 15:48:04
 
Ramses schürzte die Lippen und deutete grinsend eine Verneigung an.
"Ein wahrer Meisterschuß," sagte er mit ehrfürchtigem Tremolo in der Stimme und legte auch schon wieder den nächsten Pfeil auf den Bogen, blickte wieder Richtung Haus und sah eine ausgesprochen fette Taube auf einem der oberen Balken der Dachterrasse hocken.
"Wie wär's mit Täubchen zum Abendessen?" fragte er und legte an, aber gerade in dem Moment, wo sein Pfeil die Sehne verließ, flatterte der unverschämte Vogel auf und der Schuß ging ins Leere.
"Anscheinend wollte das Mistvieh nicht auf dem Grill landen," erklärte er lustig und zuckte mit den Achseln...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #942 - 12/08/06 um 18:57:29
 
Isisnofret hatte sich umgedreht, die Augen zugekniffen und hielt sich die Ohren zu. Der Bogen hing ihr über der Schulter und ihr Hals war eingezogen. Sie aß zwar sehr gern Taube und irgendwie mußte diese Speise auch auf den Grill gelangen, aber zu sehen, wie jemand auf ein lebende Tier... uuuh, das fiel ihr schwer!
"Bist du fertig..." fragte sie durch die Zähne gepreßt und kleinlaut.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #943 - 12/08/06 um 19:00:27
 
Ramses drehte sich um und lachte.
"Was tust du denn da?" fragte er belustigt und stupste Isisnofret an. "Der blöde Vogel hat sich aus dem Staub gemacht!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #944 - 12/08/06 um 19:11:02
 
Isisnofret öffnete ein Auge und sah rätselnd zu Ramses hoch. Was hatte er gesagt? Der Hobel ist aus Laub gemacht? Vielleicht sollte sie die Finger aus den Ohren nehmen, das war eine gute Idee...
Mißtrauisch sah sie sich um, aber er hatte die Taube wohl nicht getroffen, wie es aussah!  
"Ich komme nie mit dir jagen," erklärte sie entschieden. "Da sterben ja Tiere... ich kann das nicht sehen!" Als wäre das etwas ganz neues für sie! Tja eine verwöhnte Adelstochter wie sie hatte sich nie der Notwendigkeit hingeben müssen, zu sehen, wie geschlachtet wurde oder eben erjagt. Das Fleisch war immer ganz automatisch schon zubereitet auf der Speisetafel gelandet. Sie würde zwar nie jemanden davon abhalten wollen, es gehörte ja zum Mensch sein dazu, aber innerlich schüttelte es sie davor!
Sie fand schon das rituelle Abstechen von Tieren, vor allem großen wie Rindern, bei diversen Festen schrecklich und sah nie wirklich hin! Es reichte ja, wenn die, die es konnten, ihre Arbeit machten.
Jetzt brauchte sie erstmal einen Schluck zur Stärkung, gab es hier irgendwo etwas zu trinken? Ah, der Verwalter hatte einen Krug und zwei Trinkbecher auf einem Tisch am Haus aufgestellt. Dort ging sie jetzt hin, schenkte Ramses und sich ein und trank auf Anhieb gleich zwei Becher leer.
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