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Die Stadt des Amun (Gelesen: 659361 mal)
Meritenramses
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #570 - 11/20/06 um 17:52:42
 
"Nein, ich hab' das Kind noch nicht gesehen," antwortete Ramses Ameni und seufzte, weil der ja eigentlich und im Grunde recht hatte. Murrend rieb er sich über die linke Schläfe.
Davon bekam er nur wieder Kopfschmerzen...
"Was rätst du mir?" wollte er wissen und bohrte die Zehen in den Teppich. "Noch ein paar Tage zu warten, bis der Dämon, falls es sich um einen solchen handelt, vollends Macht über Isisnofret und Ta-ini gewonnen hat?"
Aber ach...darüber nachzudenken war müßig: sie waren ja weggeschickt worden, um IHN, den König, zu schützen...und seine persönlichen Wünsche und Belange zählten nicht...die Maat war das, was zählte...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #571 - 11/20/06 um 18:31:35
 
Amuneminet glaubte fast, sich verhört zu haben und wäre die Lage nicht so ernster Natur, hätte er seinen Kumpel jetzt gefoppt und geneckt damit, daß der wirklich alt würde, wenn er wirklich nach Amenis Rat fragte.
Aber er ließ es bleiben, für Galgenhumor war die Lage noch nicht ernst GENUG!
"Ach, Sesu, keine Ahnung, was nun in dem Windelpupser steckt, wenn man mich nach meiner persönlichen Meinung fragt, habe ich anhand der Indizien den Eindruck gewonnen, daß das alles ganz irdischer und fauler Hokuspokus ist! Deine Isis halte ich zudem für wenig risikofreudig, oder geht sie stets und ständig unberechenbare Risiken ein? Ich würde sie nicht so einschätzen! Sie wird also auch ehr meiner Meinung gewesen sein UND sie kennt das Kind. Ich will nur nicht Gefahr laufen, verantwortlich gemacht zu werden, wenn ich mich ja DOCH irren sollte! Aber was der König GEGEN meinen Rat beschließt... tja... was soll ICH da schon gegen tun können?" Er griente und spielte den Ahnungslosen, meinte eigentlich, daß Ramses machen sollte, was ihm nach Amuneminets Recherchen sein eigener Glaube riet!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #572 - 11/20/06 um 18:53:56
 
"Die liebe Isis, mein Guter," entgegnete Ramses und lächelte warm. "...hört in erster Linie auf ihr Gefühl und handelt dann ganz spontan. Der König...," sagte er dann mit betrübtem Gesicht und seufzte. "...muß alle Konsequenzen bedenken und seinen Beratern Gehör schenken...jaja, ich weiß, daß ich das nicht immer getan habe."
Und in Kadesch hatte er deswegen ziemlich viele Lehrdeben zahlen müssen...
"Fakt ist, daß wir nicht wissen, ob das Kind nicht doch trotz Tawabets Eingreifen noch einen Dämon in sich trägt oder gar selbst einer ist und Isis und alle, die mit ihm Kontakt hatten, infiziert hat. Wenn ich die wieder an den Hof hole, bringe ich möglicherweise die anderen hier in Gefahr und setze ihr Leben auf's Spiel," resümierte er stirnrunzelnd und setzte leiser hinzu: "Und das nur, weil sie mir fehlt..."
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #573 - 11/20/06 um 19:48:12
 
Ramses' Gefühlsleben war im allgemeinen für Amuneminet nur schwer erkennbar -Außnahmen waren die Momente, in denen sein Freund ihm jenes sehen lassen wollte- und daher überraschten ihn Aussagen wie diese hin und wieder, wenn er ihn nicht lange zuvor bei was auch immer, das entgegengesetzt dazu stand, erlebte.
Er nickte nun ernst, es war weitsichtig und besonnen, so zu entscheiden! Ein Herrscher hatte keine andere Wahl!
Nun seufzte auch er.
"Tja, dann muß ich mich eben doch beeilen, etwas anderes bleibt nicht, Sesu! Aber wenn man es so kleinlich sehen will, wie die Priester, frage ich mich, was das Ausfindig machen der Eltern an der Tatsache ändern könnte, daß das Kind als dämonisch betrachtet wird. Daß es Eltern hat, schließ das andere doch nicht aus!"
Was er meinte war, daß keiner beweisen könnt, daß das Kind gesund und unbedenklich war! Das könnte nur die Zeit!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #574 - 11/20/06 um 19:55:37
 
"Die Priester sind Thebaner, Ameni..." Ramses verdrehte die Augen gen Himmel. "Das schließt logisches Denken schon von vornherein aus!"
Er rutschte zurück und lehnte sich gegen die Wand, zog dabei die Decke mehr über sich und stimmte Ameni zu, daß er sich beeilen sollte, um mehr über den Fall zu erfahren...je mehr, desto eher könnte er ein abschließendes Urteil fällen und Isis hoffentlich wieder herholen!
 
"Und was mache ich in der Zwischenzeit?" fragte er und legte den Kopf schief. "So ganz allein?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #575 - 11/20/06 um 20:17:24
 
Amuneminet hob nun die Augenbrauen so weit an, daß sich gleich eine Serie von Querfalten auf seiner Stirn bildete, dabei drehte er nur die Augen zu Ramses, den Kopf ließ er, wo dieser war.
Ramses erwartete doch aber nicht wirklich, daß Ameni ihm das sagte?
"Allein? Seit wann bist du denn allein," fragte er betont unverständig und runzelte die Stirn.  
"Also gut, zieht man na wie heißt sie noch? von wie nannte man die? und der Langbeinigen ab und bedenkt dann noch, daß die Blonde und die Rothaarige ja in Pi-geblieben sind... stimmt, die Schwarze, die mit den großen Dingern, die kleine Zarte und ihre Kumpeline, die so schöne Honighaut hat, die Dralle, die Scheue und die Wilde sind nicht gerade viel Gesellschaft," blödelte er herum.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #576 - 11/20/06 um 20:29:26
 
RUMS! DA flog die Kopfstütze haarscharf an Amenis Haupt vorbei!
"Werd' nicht frech!" drohte Ramses seinem vorlauten Kumpel. "Ich red' nicht von denen..."
Mit einem einzigen Wink seiner Hand verscheuchte er die Wachen, die vor der Tür gestanden hatten und die wegen des Lärms nun hereinstürmten.
Draußen, in der Mittelhalle, war anscheinend Schichtwechsel angesagt und eine neue Schar Mädchen fing an zu musizieren...
Ramses reckte sich und streckte gähnend die Arme.
"Frischfleisch?" bemerkte er und grinste. "Der Haremsvorsteher meint es wirklich gut mit mir...sieh mal, die rechte da, wär das nichts für dich?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #577 - 11/20/06 um 20:54:16
 
Amuneminet sah Ramses an, als hätte dem die Infiltrierung Thebens etwas zugesetzt.
"Für MICH?? Wie kommst du denn auf DIE wirre Idee?? Nenene, danke Sesu, besimmt nicht, ich werd mich auch gleich verdrücken, damit du weiter den Süden bevölkern kannst," ulkte er weiter und sprach reichlich amtlich, als ginge es ums Bestellen der Felder. Aber ging es übertragen nicht auch darum?
"Jedenfalls bist DU gerade alles andere als allein, mein Freund, nenn es aber, wie es deiner Majestät beliebt, wer bin ich, dich zu berichtigen?!" Er zwinkerte und sprang rasch auf, eine Kopfstütze hatte Ramses nun nicht mehr, aber eine handliche Vase neben sich auf einem Beistelltischchen!
"Ich gehe dann auch wieder arbeiten!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #578 - 11/20/06 um 21:09:52
 
"Ja, tu das..."
Ramses ließ sich stöhnend einfach zur Seite kippen und streckte sich auf den zerwühlten Laken aus.
Er war total geschafft und statt einer der Mädchen hätte er besser Ramessu-nacht rufen lassen.
"Sag den Krachschlägern da draußen, sie sollen leiser spielen," grummelte er in die Decke und schloß die Augen.  
Er war plötzlich todmüde, der Migränedämon wütete immer noch in seinem Kopf und er wollte nur noch schlafen.
Amuneminet verstand das eben nicht...sicher war es ein Vergnügen, immer unter den Schönen des Palastes wählen zu können, aber gegen die Einsamkeit half deren Gesellschaft nicht...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #579 - 11/20/06 um 23:56:39
 
Amuneminet sah mit schiefem Grinsen und kopfschüttelnd zu seinem Kumpel hin und entfernte sich dann, wie er angekündigt hatte. Einen Seitenblick gönnte er sich nun aber doch noch nach dem Mädchen, das Ramses ihm gewiesen hatte und blockierte dann fast automatisch seine weiteren Gedankengänge dazu.  
Das kam nicht in Frage! Zu jung, mit Sicherheit zu unerfahren und in Ramses' Besitz, das waren, fand er, doch entscheidende Gegenargumente! Und das wichtigste Argument war, daß die Kleine es nicht freiwillig täte, sondern weil sie wußte, daß sie nicht nein sage durfte! Wenn er das wollte, dann wäre ein Bordell gut genug und er machte sich die Finger nicht in Ramses' Revier heiß, daß der heute mal einverstanden wäre, war ja nicht die Regel!  
Amuneminet war früher eigentlich mal ein prinzipientreuer Mann gewesen, der Ausrutscher mit den Erscheinungen von Nefertari und Isisnofret hatten diese Treue zu seinen Vorsätzen schwer erschüttert, aber dort wollte er wieder hinkommen! Wie auch immer war eines seiner Prinzipien stets gewesen: Hände weg von den Frauen deiner Freunde!
 
"Mal etwas leiser, die Damen," befolgte er dann aber auch noch die Bitte des Königs um Ruhe. "Spielt etwas Seichtes," schlug er vor, legte sich unterstützden die Finger an die Lippen und die Frauen sahen zurückhaltend nickend zu Boden, während Amuneminet davonschritt. Naja, man konnte sich an den Anblick der süßen Mädchen überall hier schon gewöhnen und genau das wollte er vermeiden, er gehörte hier einfach nicht hin!
Pfeifend und dabei weiter über Ramses und dessen ernsthaftes Problem mit seiner Frau und der kleinen Tochter nachdenkend ging, er durch die Gänge. Er konnte sich schon vorstellen, daß Ramses seine Ehefrauen vermißte! Mit der einen war er wohl, wie es aussah, immer noch zerstritten, die andere war aus Sicherheitsgründen verbannt. Ihm ging es, wie es Ameni monatelang gegangen war und wie man sich dabei fühlte, das wünschte er niemandem, schon gar nicht seinen Freunden! Allerdings war es manchmal schwer, Ramses anzusehen, daß der eben soviel Einsamkeit empfinden konnte, wie andere. Der Kerl war eben kein Trauerkloß und verkroch sich selten bei Kummer, dann mußte es schon ganz arg sein. Dieses Verhalten verdeckte, so sah das Ameni jedenfalls, die Tatsachen und verführte, ihn, Amuneminet, dann dazu, kleine Foppereien vom Stapel zu lassen.
 
Ob Ramses vielleicht eine gut tat, die Isisnofret ein wenig ähnlich war? Gerade eben hat sein Freund ganz schön elend ausgesehen! Er blieb stehen und überlegte und dann kehrte er noch einmal um und ging zügigen Schrittes zurück zum Harem. Die Wächter ließen ihn ungehndert passieren -ein wirklich WIRKLICH seltsames Gefühl war das- da er ja vom König selbst herbeordert worden war.
Und zielstrebig steuerte er das Büro des Vorstehers der Freudenmädchen des Pharaos an.
"Sag," sprach er den unmittelbar an, "hast du ein Mädchen, daß eine gewisse Ähnlichkeit mit der zweiten GKG hat? Ich meine, nicht nur äußerlich, sondern auch ein ruhiges, sanftes Ding, das einfühlsam ist!... NICHT für mich," bremste er dann sofort die deutlich auf den Zügen des kräftigen Vorstehers erschienen mißtrauischen Gedankengänge. "Für seine Majestät, er lebe, sei heil und gesund, du Tölpel! Zur Stunde ruht er im königlichen Gesellschaftszimmer und ich denke, solch eine täte ihm jetzt wohler, als die aufgekratzten Mietzen, die dort gerade herumhüpfen!"
 
**************
 
Nicht nur Ramses fühlte sich einsam, auch Isisnofret tat das. Sie lenkte sich schon den ganzen Tag mit Kuscheleien mit ihrem Töchterchen ab, sonst konnte sie ja auch nichts unternehmen außer Handarbeiten, und verdrängte die dunklen Erinnerungen, die das Eingesperrt sein in ihr an die schlimmen Zeiten vor ein paar Monaten wachrief. Gepaart mit den Gedanken an Shejerade, die dauernd in ihrem Kopf umherkreiste -es mußte mit diesem Haus zu tun haben- und daß sie nicht wußte, was ihr Mann nun glaubte, wurde sie ganz niedergeschlagen. Wenigstens ging es dem kleinen Meri-su-anch schon viel besser, das war ein Lichtblick, aber wieder und wieder fragte sie sich, wie lange das noch so weiter gehen sollte!
Und wenn Sesu nun meinte, daß die Priester Recht hatten? Wie sollte man denn jemanden von etwas heilen, das es gar nicht gab? Dann würde das eine Kette ohne Ende!
Um so mehr Möglichkeiten sie hatte, über die naheliegenden Folgen nachzudenken, um so unruhiger und bedrückter machte es sie. Ihre anderen Kinder, die würde sie ja auf unbestimmte Zeit nicht mehr sehen können, niemanden, den sie gern hatte!
Mit einem Ruck stand sie von dem Sessel auf und begann unruhig auf und abzulaufen... und wenn sie NIE wieder zurück dürfte? Eine schaurige Gänsehaut schlich sich ihren Rücken hinab und ihre Augen wurden von einem Moment zum anderen vom Naß des Kummers und düsterer Vorahnungen geflutet: Was war, wenn man sie auch ausstieß?
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« Zuletzt geändert: 11/21/06 um 12:47:56 von Seleuce »  

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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #580 - 11/21/06 um 07:15:13
 
Der Haremsvorsteher (der hatte auch einmal einen Namen, den ich leider wieder vergessen habe) machte ein unschlüssiges Gesicht.
"Ihre Majestät, die Königin Isisnofret, sie lebe?" wiederholte er und fuhr sich mit einem Tuch über den polierten Schädel. "Schwierig..."
Im thebanischen Harem lebten ausschließlich Oberägypterinnen oder Nubierinnen und keine von denen hatte eine so helle Haut wie die zweite GKG.
Natürlich waren die Mädchen vom Charakter her unterschiedlich: es gab welche, die waren sanft und gefügig, wiederum einige, die waren offen und unbekümmert, andere, die sogar vorlaut und frech zu nennen waren und die ab und an gezüchtigt werden mussten, damit sie sich nicht ZU unbotmäßig verhielten.
Eines aber hatten sie alle gemeinsam: erschien der gute Gott in den Frauengemächern, zeigten sie sich alle von ihrer besten Seite, um die Gunst seiner Majestät zu erringen.
 
"Die kleine Senetmut," sprach der Haremsvorsteher nach reiflicher Überlegung. "Die, die eben mit seiner Majestät, er lebe, sei heil und gesund, zusammen war, ist ein liebes, braves Ding. Nur, ob seine Majestät noch einmal nach ihr verlangt...der König trifft seine Wahl meistens recht spontan! Aber ich werde befehlen, daß sie sich heute ganz besonders um unseren Herrn kümmert."
Er schnipste mit den Fingern und schickte einen der Diener los...
 
****
 
Besagte Senetmut hatte sich in der Zwischenzeit abduschen und erneut salben lassen, ein leichtes, duftiges Kleidchen angelegt und einen einfachen Fayencehalskragen.
Die noch feuchten Haare ringelten sich in üppiger Pracht über ihre Schultern...
Sie schminkte sich gerade, als der Diener des Haremsvorstehers anklopfte und ihr den Befehl seines Herrn überbrachte.
Senetmut war überrascht: hatte der Herrscher erneut nach ihr fragen lassen?
Sobald sie mit ihrem Make-up fertig war, eilte sie von dannen, um sich erneut in dem Zimmer einzufinden, in dem sie den König und seinen Freund zurückgelassen hatte.
Amuneminet war nicht mehr da und seine Majestät war wieder eingeschlafen...
 
Senetmut rief leise einen der Diener herein, der das alte Geschirr abräumen und frische Getränke bringen sollte.
Dann setzte sie sich auf einen Hocker und betrachtete den König.
Er sah aus wie ein ganz normaler Mann, nun, da er in tiefstem Schlummer lag, aber er war keiner...
Sie hatte es ja eben am eigenen Leib erfahren, welche Energien ihm innewohnten: das Kribbeln, das die Berührung seiner Hände in ihr ausgelöst hatte, die Blitze, die ihren Leib durchzuckt hatten, als er sich mit ihr vereinigt hatte...er war der gute Gott, der Herr des Lebensatems...
 
Und trotzdem sah er kummervoll aus, hatte sein Gesicht für einen Moment schmerzhaft verzogen und dann öffnete er die Augen, aus dem Kurzschlaf erwachend...er blickte sie an, lächelte müde und gähnte.
Als sie um die Erlaubnis bat, sprechen zu dürfen, nickte er.
Schüchtern schlug sie ihm vor, ein Bad zu nehmen, sich ein Abendessen servieren zu lassen und den Gesängen der xnryt zu lauschen, die seine Anwesenheit ja so lange und schmerzlich vermisst hätten.
"So? Haben sie das?" fragte Ramses sarkastisch, aber als er erkannte, daß das Mädchen wirklich bemüht war, ihm zu gefallen und ihm Gutes zu tun, zeigte er sich gnädiger.
Zu Senetmuts großer Freude willigte er in ihre Vorschläge ein, badete und ließ sich von Ramessu-nacht eine Medizin gegen die unterschwelligen Kopfschmerzen geben, die ihn immer noch plagten, aß mit Senetmut zusammen zu Abend und spielte danach einige Partien Senet mit ihr, während eine Dreiergruppe leise Musik dazu spielte.
 
Hin und wieder nippte er dabei an dem Lotoswein, der Senetmut auch bald einen Teil ihrer Befangenheit nahm, und schüttelte halb resignierend, halb belustigt den Kopf, als er schon wieder eine Runde gegen sie verlor.
"Naja, Pech im Spiel, Glück in der Liebe," versuchte er sich zu trösten - hieß das, daß sich diese elendiglichen Geschichten um seine Ehefrauen bald wieder einrenken würden?
Aber zu diesem Zeitpunkt darüber nachzudenken, war müßig...Glück in der Liebe...
Liebe war es wohl kaum, daß ihn nun dazu antrieb, Senetmut von ihrem Stuhl hochzuziehen und ihr mit einem schnellen Ruck das Gewand herunterzuziehen und sie an sich zu drücken, zu genießen, wie der biegsame, kaum noch widerstrebende Frauenkörper sich an ihn schmiegte und sich im tiefen Tal ihrer weichen, duftenden Brüste zu vergraben, um Vergessen zu suchen...
 
'Als Lebensspender bezeichnete man den König auch', dachte Senetmut, als dessen Gier und Unersättlichkeit endlich befriedigt zu sein schienen und er sich vollkommen verausgabt neben ihr zusammengerollt hatte...
Leise fuhr ihre Hand über ihren Bauch...ob die göttliche Saat, die er heute in die gelegt hatte und aus der neues Leben entstand, keimen würde?  
Vielleicht passierte es gerade in diesem Moment...sie drückte ein wenig fester auf ihre Bauchdecke und spürte die Wärme, die aus ihrem Inneren emporstieg...
In wenigen Dekaden würde sie wissen, ob die Götter sie damit ehrten, ein Kind des Sohnes der Sonne empfangen zu haben...
 
'In ein paar Dekaden,' dachte Ramses gerade auch und nagte dabei an seinem Daumennagel. 'In ein paar Dekaden...vielleicht war Theben dann schon befriedet...und Isis..."
Das Erste, was er morgen tun würde, war, ihr einen Brief zu schreiben, um sie von Amenis Nachforschungen und was diese bereits ergeben hatten, in Kenntnis zu setzen.
Vielleicht war es auch eine Möglichkeit, sie und Ta-ini zurückzuholen....
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #581 - 11/21/06 um 08:20:26
 
Fortsetzung
 
...und die anderen samt dem Dämonenkind in dem Haus zu belassen.
Es musste doch auch den Priestern einleuchten, daß die zweite GKG und die Tochter des Königs nicht so lange dem Einfluß eines Dämons ausgesetzt werden konnten.
Ja, er würde gleich morgen befehlen, daß man entsprechende Rituale vorbereiten sollte, damit die beiden gefahrlos wieder in den Palast zurückkommen konnten.
Wenn er bedachte, was seit der Auffindung des Kindes für Zeremonien hier abgehalten wurden, um die Residenz von schädlichen Einflüssen zu reinigen....der Weihrauchqualm nahm einem den Atem!
'Möglicherweise ist das der Beweis, daß doch ein Dämon in mir steckt,' überlegte Ramses mit einem diabolischen Grinsen. Die Weihrauchschwaden reizten ihn, er bekam Husten davon...
 
Er streckte sich neben dem Mädchen aus und schloß die Augen...
Sein letzter Gedanke galt Isisnofret und Ta-ini, als er einschlief und deshalb zu Senetmuts großer Überraschung an sie heranrückte.
Scheu strich sie ihm über den Kopf und hörte ihn "Isis..." murmeln...
 
********
 
Iryiry stand stocksteif wie einer von Merenptahs Holzsoldaten an dem Bett, in dem sein Herr immer noch  neben der vollbusigen Konkubine schlief, die der Diener geflissentlich zu übersehen versuchte (ein, zwei kurze Blicke genehmigte er sich aber doch) und stimmte den Morgengesang an, um den König zu wecken.
Der machte -wie immer- muffelnd ein Auge auf und fuhr Iryiry an, den Mund zu halten, bevor er sich in die lange Galabiya hüllte, die der Diener ihm mit einer Verbeugung überreichte...
 
Allerdings war er heute recht schnell auf den Beinen: er hatte ja noch soviel zu erledigen...
Das Morgenritual, das morgendliche Erscheinen des Königs, das im Thronsaal gefeiert wurde, der Brief an Isisnofret...
Den schrieb er selbst, siegelte er selbst und übergab ihn Tjay mit der Anweisung, diesen sofort überbringen zu lassen.
Er hatte ihr geschildert, was Ameni alles angestellt hatte, um herauszubekommen, wer die Eltern des Jungen waren und wie er in den Palast gekommen war, welchen Erfolg dieser schon gehabt hätte und daß er, Sesu, dringend nach einer Lösung suchen würde, sie alsbald wieder zu sich holen zu können.
Ganz besonders aus diesen Worten konnte man herauslesen, daß er sich nach ihr sehnte, auch wenn er das niemals explizit zugeben würde...Isisnofret verstand hoffentlich auch so, was er ihr sagen wollte...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #582 - 11/21/06 um 12:28:39
 
Amuneminet hatte sich auch diesen Morgen sofort auf die aktuellen Ermittlungen gestürzt und empfing eben Tebestja, die Hebamme wieder, die "unglaubliche Neuigkeiten" für ihn hätte, wie sie gleich, als sie mit ihm alleine war, beteuerte.
Formvollendet verneigte sie sich vor ihm und bedankte sich dann herzlich für die freundliche Einladung zum Tee, daran könnte man sich wirklich gewöhnen, fand sie!
"Also," setzte sie an und beugte sich wieder leicht zu Ameni vor, um leiser sprechen zu können. Das war zwar nicht nötig, aber sie schien es für erforderlich zu halten, nun ja.
"Ich bin gestern beim Haus der Eltern des Unwesens gewesen, ich habe einfach vorgegeben, ein besonders wichtiges Amulett bei ihnen verloren zu haben, als ich... nun ja, bei der Geburt des Dings geholfen habe! Sie haben mich nicht einlassen wollen und mich verleugnet, haben mir doch tatsächlich einreden wollen, mich nie gesehen zu haben und dann behauptete der Mann des Hauses doch auch noch frech, daß hier noch nie ein Kind geboren worden wäre, stellt euch das vor, mein Herr! Aber wie dem auch sei, ich war hartnäckig und wollte mein Amulett und weil ich nicht weichen wollte, pfiff der Kerl plötzlich einen düsteren Gesellen heran... der war mir wahrlich unheimlich und wißt ihr, was ich glaube? Ich glaube, DER ist der Vater des Apeps! Er stand hinter ihm gehüllt in ein dunkles Gewand und hat mich mit seinen schwarzen, verrückten Augen angestarrt und da wurde mir ganz anders! Dann begann er auch noch unheimliche Sprüche zu murmeln, Herr, dann schleuderte mir der Ehemann der unseligen Mutter entgegen, daß ich verschwinden solle, wenn mir mein Leben lieb wäre und daß dies die einzige Warnung sei..." dann verstummte die Frau plötzlich, denn sie sah auf Amuneminets Gesicht sowohl Triumpf, als auch Wut und Erkenntnis. "Herr," sprach sie ihn an und da schrak Amuneminet aus seiner Denkerstarre.
 
"Du hast großen Dienst am Reich getan, aber bleibe hier heute, sonst ist dein Leben wohlmöglich nicht sicher..."
Tebestja überlegte und hielt sich den Mund mit der Hand zu. "Meint ihr, sie würden mir etwas antun?"
Amuneminet nickte ernst und erklärte der Hebamme, daß diese Leute ein Verbrechen begangen hatten und er ihr, sobald es aufgedeckt war, die Zusammenhänge erklären würde.
"Du verbleibst heute in Schutzhaft hier, hast du Familie, um die wir uns kümmern müßten?"
Tebestja war überrumpelt, aber schüttelte den Kopf, nein, sie war nie selbt verheiratet gewesen, sagte sie traurig.
Er instruierte die Wachen, die Frau ebenfalls einer Weihebehandlung unterziehen zu lassen, um sicherzustellen, daß möglicher böser Einfluß von ihr getilgt würde, ob nun vom Kind oder dem dunklen Kerl von gestern Abend und ihr dann das am weitesten vom königlichen Trakt entfernte Gästezimmer zur Verfügung zu stellen, sie reichlich und nach ihren Wünschen zu bewirten, aber nicht fort zu lassen!
 
Was die Gestalt anging, der sie gestern bei den Eltern des Kindes begegnet war, so hatte er sehr klare Vorstellung davon, WER dieser war, die Beschreibung sprach klar für den Zauberer Anchmahor...
Diesem Unhold mußte man endlich das Handwerk legen, damit ihm endlich seine düsteren Machenschaften vergällt würden!
Angetrieben von Ehrgeiz und dem hervorragenden Fortschritt seiner Ermittlungen stellte er ein Konzept auf, wie man der Leute am besten habhaft wurde. Auch wenn sie leugneten, Tebestja war eine Zeugin, die schon auf die Götter ihre Aufrichtigkeit geschworen hatte und es auch vor dem Wesir erneut täte, wie sie versichert hatte. Zudem konnte man beim Auffinden der Mutter auch nachweisen, ob diese kürzlich ein Kind zur Welt gebracht hatte, oder nicht und wenn sie keine Erklärung dafür hätten, wo der Säugling war, würden sie entweder -wären sie dann immer noch nicht geständig- des Kindsmordes überführt oder eben an dem Versuch, den König zu behexen, was den eigentlichen Tatbestand darstellte.
 
Gewissenhaft schrieb er das alles in einem Bericht nieder und sandte ihn durch seinen Sekretär an das Amtszimmer des Königs.
Er selbst brachte seine Helfer und Soldaten, die ihm abbestellt worden waren, in Schwung, er würde die Leute jetzt, am hellerlichten Tag, überführen. Wenn der Zauberer wirklich bei ihnen war, wäre es in der Nacht viel zu gefährlich!
 
**********
 
Die Wachen, die den Brief des Königs an die zweite GKG überbrachten, legten diesen an einen geweihten, langen Greifarm, ein goldener Stab, an dessen Ende eine flach geöffnete Hand geformt war, auf die man etwas ablegen konnte.
Normalerweise wurde dieses Gerät vornehmlich dazu benutzt, wenn ein Unwürdiger dem König etwa reichen wollte, so berührte er jenen nicht. Jetzt konnte man damit den direkten Kontakt zu den Besessenen vermeiden!
Isisnofrets Gesicht, das bedrückt und angeschlagen von unruhigem Schlaf war, erhellte sich, als würde es mit einem Mal von Sonnenstrahlen beleuchtet, als sie das Siegel erkannte. Doch gleichzeitig schlug nun ihr Herz auch doppelt so schnell, denn... was schrieb Sesu?
Aufgeregt und mit zitternden Fingern öffete sie sein Schreiben und setzte sich, um es zu entrollen.
Er hatte selbst geschrieben, erkannte sie sofort...
... und wenig später, als sie erst hektisch den Brief überflogen hatte und ihn nun noch einmal viel gewissenhafter las, hippelte sie glücklich und ganz kribbelig auf ihrem Sessel herum.  
Sie versuchten einen Gegenbeweis, das war alles, was sie hatte wissen wollen! Überschwänglich küßte sie den Papyrus und ließ sich in die Lehne ihres Sessels fallen...
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Antworten #583 - 11/21/06 um 17:35:57
 
Ramses, der sorgfältig und gewissenhaft mit Tjay und dem Stellvertreter des Wesirs die letzten Berichte, die in den letzten Dekaden aufgelaufen waren, abgearbeitet hatte, hatte sich den Bericht Amuneminets zweimal durchgelesen und diesen einen Namen wieder und wieder...
Wenn Amenis Vermutung sich bewahrheitete, dann...war es doch möglich, daß das Kind ein Dämon war, denn der Halbhethiter steckte mit dunklen Mächten im Bunde und zögerte sich nicht, wie Ramses aus eigener Erfahrung wusste, seine Kräfte stets und am liebsten zu seinem Vorteil zu gebrauchen...
Wenn es wirklich wahr war, dann...waren Isisnofret und Ta-ini in noch größerer Gefahr, denn der Magier hatte ihm Rache geschworen und wenn er mitbekam, daß seine Frau und sein Kind sich außerhalb des Schutzes des Palastes befanden...Ramses fühlte, wie eine kalte Hand nach seinem Herzen griff und er weigerte sich, diesen Gedanken zu Ende zu denken...
 
"Eure Majestät, mein Herr?" Tjay klang fragend, als Ramses den Schrieb sinken ließ und auf die gegenüberliegende Wand starrte, er hob zur Antwort nur die Hand, warf den Bericht Amenis auf den Tisch und eilte hinaus, um Amuni zu suchen.
Er fand den Kronprinzen, der recht erstaunt war, daß sein Vater selbst gekommen war und ihn nicht hatte rufen lassen, bei der Arbeit vor.
Der kam jedoch gleich und ohne große Fragen zu stellen mit, als Ramses ihn um ein Gespräch unter vier Augen bat und ihn im Garten -dort, wo garantiert niemand mithörte- auftrug, noch in derselben Stunde nach Ombos aufzubrechen und den Hohepriester des Seth um seine Unterstützung zu bitten...
 
Wenn sich Ankhmahor mit den aufständischen Thebanern verbündet hatte, dann war die Maat in allerhöchster Gefahr!
Und Ankhmahor...der hatte doch damals ein Auge auf Nefertari geworfen...sah dieser machtbesessene Irre sich etwa schon als König an ihrer Seite?
Nachdem Amunherchepeschef sich auf den Weg gemacht hatte, ließ Ramses Ameni in sein Arbeitszimmer zitieren und teilte ihm seine Befürchtungen mit.
"Was, wenn er schon längst Erfolg gehabt und Nefertari mit einem Zauber belegt hat?" fragte Ramses.
DAS würde allerdings ihr abweisendes Verhalten ihm gegenüber erklären...und Nefertari weilte schon lange in Theben, ging oft aus, hatte Kontakt zu den Verschwörern...
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Seleuce
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #584 - 11/21/06 um 20:19:14
 
Amuneminet wirkte ziemlich ernst und rieb sich unaufhaltsam den Nacken, was er immer tat, wenn er über brisante Dinge nachdachte.
"Unmöglich ist es nicht und wenn ich es recht bedenke, auch gar nicht so abwegig! Er hat selbst deinen immensen Schutz schon durchbrechen können, da muß ich nur an den Giftpfeil denken oder an die leidige Geschichte um Kara... der Mann ist gefährlicher als ein Sargopharg voller Kobras und listiger als zehn Rudel Schakale!" Aber was erzählte er das Ramses, das wußte der selber besser als jeder andere!
"Möglich ist sogar, daß er Isis ZUVOR schon mit einem Zauber belegt hat, DAMIT sie sich des Kindes annimmt... wir wissen, daß gegen seine hethitischen Zauber unsere Gegenmaßnahmen oft nutzlos sind und Tawabets Mühe vielleicht umsonst war! Verdammt... und nun? Ich habe meine Männer schon in Tarnung und vor Ort, theoretisch könnten wir das Haus der Eltern binnen kürzester Zeit umstellen... ist die Frage, ob wir auch den elenden Magier dort auffinden und was der anstellt, wenn er sich dort nicht aufhält und von der Festnahme der Eltern erfährt!"
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Liebe einen Menschen dann am stärksten, wenn er es am wenigsten verdient hat. Dann braucht er dich am meisten!
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