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Die Stadt des Amun (Gelesen: 596890 mal)
Tawabet
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #495 - 11/17/06 um 20:00:23
 
"Ich weiß", gab Amunherchepeschef kleinlaut zu. "Aber... naja, es hat mich halt nicht losgelassen, weil... weil ich solche Dinge nicht ausstehen kann! Aber wenn ich dich störe, gehe ich eben wieder!"
 
**********
 
"Es gibt kein Körperteil an ihm ohne göttlichen Beistand!
Du wirst keinen Halt finden in seinem Scheitel,
denn Upuaut ist gegen dich, der Herr seines Scheitels!
Du wirst keinen Halt finden in seiner Stirn,  
denn Hathor, ist gegen dich, die Göttin seiner Stirn!"
Du wirst keinen Halt finden in seinen beiden Augenbrauen,
denn Schu und Tefnut sind gegen dich, die Götter seiner Augenbrauen!"
So sang Tawabet über dem Kind eine ellenlange Gliedervergottung, die ein jedes Teil des Patienten von Kopf bis Fuß unter göttlichen Schutz stellte.
Währenddessen fertigte sie ein Knotenamulett an, mit sieben Knoten darinnen, die den Weg der Dämonen versperren würden.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #496 - 11/17/06 um 20:27:15
 
"Ich danke dir für dein Mitgefühl," entgegnete die junge Frau hoheitsvoll und lächelte dann etwas freundlicher. "Aber du wirst uns auch nicht aus der Misere helfen können. Du brauchst dir jedoch keine Sorgen zu machen, wir kommen schon zurecht!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #497 - 11/17/06 um 20:32:28
 
"Was ist denn da unten eigentlich los," wollte Isisnofret, als sie in ihre Wohnung kam, von Panewi wissen, da es ihr noch zu frisch war, um selbst auf die Terrasse zu gehen und nachzusehen.
"Da ist ein dauerndes Gemurmel und Gebrabbel, Wachengeklirr hab ich auch schon gehört. Ist etwas passiert?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #498 - 11/17/06 um 20:46:40
 
"Dann bitte ich dich, mir die Störung zu verzeihen!" sprach der Prinz und hob die Hand zum Abschied.  
Es war wohl doch keine gute Idee gewesen, sich um diese junge Dame anzunehmen. Wenn sie ihr Schicksal selbst meistern wollte, dann mußte sie da eben durch.
"Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass ich gehört habe, dass man im Haushalt des Kronprinzen nach einer fähigen Erzieherin für dessen Kinder sucht!" fügte er dann doch noch hinzu, bevor er sich zum Gehen wandte.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #499 - 11/17/06 um 20:52:34
 
"Ich weiß nicht, Herrin," antwortete Panewi und spähte nun hinaus. "Ich hoffe nur, Baret kommt bald mit der frischen Wäsche für die Kleine..."
Eben hatte sie Nubemiunu die letzte, noch saubere Windel angelegt, bevor sie sie zu ihrer Mutter gebracht hatte.
"Da stehen eine Menge Leute im Garten," berichtete die Zofe und runzelte die Stirn. "Ich erkenne Baret, Baket...und...die Schwiegermutter des Kronprinzen!"
 
*******
 
Tabakenamun hob nur eine Augenbraue.
Warum erzählte ihr der Soldat das?
"Du weißt ja gut bescheid," meinte sie verwundert. "Unterhält man sich über so etwas in der Kaserne?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #500 - 11/17/06 um 20:57:20
 
Im selben Moment erreichte Tawabet endlich das Ende des ellenlangen Spruches. Das Kind hatte sich unter ihrem Gesang langsam aber sicher beruhigt, aber als die Heilerin aufhörte, ließ es einen gellenden, gesund klingenden Schrei hören.
"Die Dämonen sollten nun halbwegs vertrieben sein!" stellte die Rechet sachkundig fst. "Ich glaube, das Kleine hat Hunger! Wir bräuchten eine Amme, die sich traut, es trotz seines seltsamen Äußeren zu stillen!"
 
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"Meine Schwester ist dort tätig. Von ihr weiß ich so etwas!" redete sich Amuni heraus. "Aber ich geh jetzt wohl besser, ich habe dich sowieso schon zu lange gestört und von der Arbeit abgehalten."
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #501 - 11/17/06 um 21:32:14
 
Die gesamte Ammenschaft des Hofs war ja schon anwesend, die alle wie die Schlachtlämmer da standen und sich vor dem weiß-roten Wurm fürchteten, sich aber auch nicht entfernten, weil es eine so schauerliche Sensation war.  
Aber es war kalt und das Kind hatte sicher schon lange hier gelegen und war nur in ein einfaches Leinentuch gehüllt, es mußte dringend versorgt werden wenn man es retten wollte... Wollte es den überhaupt jemand der Umstehenden retten, außer der Rechet und den beiden Hebammen der Königinnen?
Baret bezweifelte das, als sie die Gesichter voller Abwehr und Abscheu sah.
 
"Also will keine freiwillig? Gut, dann muß es eben befohlen werden! Nenut, herkommen," kommandierte sie auch gleich und die angesprochene Amme, die besonders reichen Milchfluß hatte, wie alle wußte, senkte unwillig den Kopf, tat aber, wie von ihrer Vorgesetzten verlangt.
"Du kommst jetzt mit und wirst das Kind stillen!"
Sie nahm Tawabet das Baby dankbar ab und flüsterte ihr zu, daß sie sie sicher nochmal zurate ziehen würde. Was war es eigentlich? Auch das wußten sie noch nicht.
 
Wenig später, sie hatte einer anderen Amme befohlen, die Wäsche der Prinzessin Nubemiunu aus der Wäscherei zu holen, befand sie sich mit der betretenen und Sicherheitsabstand haltenden Nenut auf dem Weg in einen sicheren Raum, der zur Not weit genug von den königlichen Gemächern entfernt war, falls der Dämon das Kind DOCH nicht verlassen hatte.
Sorgsam wickelte sie das Bündel aus dem Stoff und entdeckte jetzt, daß es ein kleiner Junge war, der schon in seinem eigenen Unrat lag, bestimmt war er wund. Aber an der Beschaffenheit erkannte sie, daß es sich um Kindspech handelte, der Kleine also wirklich neugeboren war und scheinbar seither wohl auch nichts in den bekommen Magen hatte.
"Armes Würmchen, du," flüsterte sie, die jetzt, wo sie das Kind genauer betrachten konnte, nicht mehr viel von dem Dämon-Schnickschnack hielt, das hieß zumindest nicht, das es SELBST einer wäre!
Sorgfältig wusch sie das Baby in einer Schüssel mit warmem Wasser, wärmte es gleichzeitig damit, achtete aber auch auf den Sonnenbrand und windelte es danach, während es nun aus voller Kehle krakehlte. Mit einer heilende Salbe versorgt steckte sie es dann in ein neutrales, weißes Strampelhemdchen, danach noch in eine Babydecke, hängte ihm noch ein paar mehr Schutzamulette um den Hals und die Hand- und Fußgelenke -sicher war sicher, fand sie- und sah zu Nenut hin.
 
"Jetzt komm her," rief sie die Amme, die sich gerade das Tuch besah, in das der kleine Junge gewickelt gewesen war. "Was steht denn da," wollte diese wissen, die nicht lesen konnte.
"Gleich... komm jetzt her, wird's bald!" Nenut gehorchte nur äußerst widerwillig, nahm das Kind mit viel Abscheu auf den Arm und als das Kleine die Brust spürte und die Milch roch, die in kleinen Tropfen aus der Brustwarze rann, wurde es ganz wild, aber kaum berührte der kleine Mund die Frau, wurde sie ohnmächtig, ihr Entsetzen war zu groß.
"Auch DAS noch," rief Baret, die das Kind gerade so noch auffangen konnte und da erschien Isisnofret auf der Bildfläche, die die Amme, die die Kleidung für Ta-ini gebracht hatte, auf befragen informiert hatte, was geschehen war.
 
Entsetzt wich auch die zweite GKG im ersten Moment zurück und starrte ungläubig auf das wimmernde Etwas, dann auf die bewußtlose Frau und schließlich rief sie einem Wachmann an der Tür zu, bei den Göttern doch etwas zu unternehmen!
"Sowas hab ich noch nie gesehen..." sagte sie sprachlos.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #502 - 11/17/06 um 21:43:46
 
Tabakenamun warf Amuni einen mißtrauischen Blick zu und dankte ihm aber trotzdem für sein Kommen.
"Du musst ja bestimmt auch zum Dienst," sagte sie wiederum eine Spur freundlicher.
 
******
 
Panewi, die von lauter Neugier getrieben ihrer Herrin gefolgt war, erschrak bei dem Blick auf das Kind ebenfalls, aber nicht, weil die hellen Haare sie erschreckten -der kleine Merire, ein Sohn des Königs, hatte auch Haar wie Sonnenlicht-, sondern weil das Kind so aussah, als wäre es in die Glut eines Feuers gefallen...
Erst, als sie näher kam, bemerkte sie, daß der kleine Junge rote Augen hatte...war er ein Sprößling Seths?
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #503 - 11/17/06 um 21:49:50
 
"Ja, schon", sagte Amuni und nickte. "Ich wollte dir nur bescheid geben und geh dann jetzt. Vielleicht sieht man sich irgendwann ja noch!" Er lächelte sie noch einmal an, bevor er sich zum Gehen wandte.
 
Draußen vor dem ehemals wohl wunderschönen Anwesen mit dem verwilderten Garten atemte er erst einmal tief durch. So kannte er sich gar nicht! Diese Frau hatte ein irres Selbstbewußtsein und eine Ausstrahlung, die ihn durchaus in den Bann zog. Allerdings auch nicht mehr...  
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #504 - 11/17/06 um 22:05:31
 
Isisnofret ging nun auf Baret zu und besah den kleinen Jungen genauer, der nun wieder sehnsüchtige Hungerschreie ausstieß, wo er die Quelle nun schon geschmeckt hatte.
"Ich werde ihn Nenut einfach wieder anlegen, Herrin, das dmme Ding ist in Ohnmacht gefallen vor Aberglabe, aber ich denke nicht, daß der Kleine Matz eine Gefahr ist, ich habe ein gutes Gefühl bei ihm."
Isisnofrets Kinderliebe war ebenfalls stärker als ihre Furcht vor "Ansteckung", schon gar, wenn sich bereits um eine möglich Besessenheit gekümmert worden war!
Sie nickte und sah zu, wie Baret versuchte, den Jungen an die Brust der Amme zu legen, die auf dem einfachen Bett, auf das sie der Wachmann gelegt hatte, gerade wieder zu sich kam. Sofort fing diese an, wie irrsinnig zu quiken und sich zu verkrampfen und Baret wurde wütend.
"Du dumme Gans, das ist ein hilfloses, hungriges Baby, was taugst du eigentlich, wenn du das nicht erkennst?"
Isisnofret wollte dabei nicht zusehen und ging kurzerhand zu den beiden herüber, sah zu Panewi, die Ta-ini noch auf dem Arm trug und nahm den Jungen auf den Arm.
"Ich werde ihn erst einmal stillen, damit er etwas in den Magen bekommt," erklärte sie, denn die andere, junge Amme hatte sie aufgeregt ja aufgeklärt.
"Hoffentlich reicht das, was Ta-ini übrig gelassen hat, noch für dich, Kleiner," flüsterte sie, setzte sich und gab dem Kind endlich, was es so dringend brauchte. Für den Anfang würde es schon genügen.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #505 - 11/17/06 um 22:41:06
 
"War da jemand?" ertönte da die zittrige Stimme. "Was wollte er denn?"
"Nichts, Vater, nichts," antwortete Tabakenamun. "Gar nichts, leg dich wieder hin!"
Und dann ging sie an ihre Arbeit zurück...
 
********
 
Panewi sah zweifelnd zu ihrer Herrin hin.
"Verzeiht, Gebieterin," wagte sie einzuwenden. "Meint ihr, es ist eine gute Idee, dieses unbekannte Kind zu versorgen? Wer weiß, ob es nicht doch von einem Dämon besessen ist, der sich durch diese Amulette nicht vertreiben lässt...vielleicht ein fremdländischer Dämon..."
So hellhäutig wie das Kind war, konnte das ja durchaus sein.
"Nachher infiziert er euch mit seinem Giftsamen und ihr gebt diesen weiter an Nubemiunu oder eines eurer anderen Kinder oder sogar den König, er lebe, sei heil und gesund!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #506 - 11/17/06 um 22:50:50
 
"Um das noch zu vermeiden, ist es jetzt zu spät, nicht," erklärte Isisnofret fragend. Sie war sich des Restrisikos durchaus bewußt, aber ihre Reaktion war eben spontan erfolgt. Das Kind war am Verdursten, es mußte etwas getan werden!
Auch Baret stand nun hinter ihnen beiden und schüttelte beruhigend den Kopf.
"Du hast ja recht, Panewi, aber immerhin ist ihre Majestät doch mit mächtigen Zaubern geschützt, meinst du nicht, daß diese nicht ausreichend Wirkung tun?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #507 - 11/17/06 um 23:21:36
 
Panewi blieb jedoch mißtrauisch und erinnerte daran, daß die fremdländischen Dämonen, die den König beinahe in Tyros zum Osiris gemacht hatten, diesen Schutz auch hatten überwinden können.
"Ich finde, die Palastsicherheit muß verständigt werden," krähte sie, aber das hatte der Offizier, der seinen Vorgesetzten verständigt hatte, ja schon längst getan.
Mittlerweile war die Nachricht von dem aufgefundenen Kind schon längst beim Stellvertreter des oberägyptischen Wesirs gelandet und der wartete nur darauf, den König davon zu informieren.
Jedenfalls hatte er schon einige Priester aus Ipet-sut angefordert, die sich des vermeintlichen Dämons annehmen und den magischen Schutzwall um den Palast mit ihrem Heka verstärken sollten, insbesondere die Privatgemächer des Königs...
Die Priester hatten bereits die Stelle untersucht, wo der Säugling gefunden worden war und befanden, daß erst einmal nichts, was mit ihm Kontakt gehabt hatte, in die Nähe des Pharaos kommen dürfte.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #508 - 11/17/06 um 23:33:33
 
Isisnofret ärgerte sich maßlos über die übersteuerten Reaktionen, vor allem, weil ihr nun verboten wurde, sich ihrem Mann zu nähern!
"Das Kind bleibt HIER bei MIR," fauchte sie kompromißlos die Priester an, die den Jungen mit sich nehmen wollten. Als die Männer einwandten, daß sie nur Schutz- und Austreibungsrituale an ihm vollziehen wollten, weigerte sie sich erst recht, wer wußte, was sie dem kleinen Kerl antun würden!!!
"Gut, HIER in meiner Gegenwart könnt ihr das gern alles vollziehen, aber dem Kind wird keines seiner weißen Härchen gekrümmt," erklärte sie wild entschlossen, bis die Amme, die immer noch bei ihr war, vor der zweiten Königin zurückwich. War sie etwa schon infiziert, weil sie so energisch Partei für das garstige Ding ergriff?
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #509 - 11/17/06 um 23:39:43
 
Die Priester rezitierten ein paar Spüche, damit der Dämon, der ja offensichtlich sehr mächtig war, so schnell wie er auf die zweite GKG übergegriffen hatte, nicht auch sie angriff.
Sie rieten dazu, daß die Königin auf dem schnellsten Wege den Palast verließ, bis sie wieder geheilt wäre.
Sie würden gerne dabei behilflich sein und die besten Dämonenkundler Thebens zu Rate ziehen, um einen wirksamen Zauber zu finden, der die zweite GKG von ihrer Besessenheit heilen würde.
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