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Die Stadt des Amun (Gelesen: 567605 mal)
Tawabet
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #225 - 11/05/06 um 18:27:34
 
Nefertari war an diesem Tag zu "ihrem" Waisenhaus gefahren und besuchte die Kinders, die dort erzogen wurden.
Dem Waisenhaus angegliedert war eine Weberei, in der die Mädchen ausgebildet wurden und natürlich Felder, auf denen die Jungen arbeiteten.
Unter den Kindern waren auch einige Hebräerkinder, die von ihren Dienstherren abgegeben worden waren.
Diese Kinder waren von ihren ägyptischen Leidensgenossen nicht mehr zu unterscheiden. Sie sprachen fließend ägyptisch und hatten sich mehr oder minder gut eingefügt. Die älteren von ihnen freilich litten immer noch unter dem Verlust ihrer Familien, an die sie sich natürlich noch gut erinnern konnten. Natürlich war heute, als die GKG und Schirmherrin des Heimes zu Besuch kam, nichts davon zu sehen.Nur nachts, wenn niemand es merkte, trauten sich die Kinder, nach ihren Eltern zu weinen...
 
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #226 - 11/05/06 um 18:33:18
 
Die trudelte da mit ihren drei Töchtern und ihren Leibgardisten -zwei davon immerhin doch leicht beladenen, dieser eine nubische Stoffstand hatte Waren in wunderbarer Qualität zu bieten gehabt- wie sie von den königlichen Webhäusern nicht besser gemacht worden wäre, dazu herrliche Muster- gerade wieder im Hautpgebäude des Palastes ein und da lief ihr Chaemwaset über den Weg.
Den schnappte sie sich gleich, legte unmißverständlich liebevoll -eigentlich eher unmißverständlich kompromißlos- den Arm um den Jungen und "überredete" ihn, sie doch gleich zu begleiten, sie hätte ihn mal wieder seit ewigen Zeiten nicht zu Gesicht bekommen, wie er nach Theben gekommen war, war ihr schleierhaft!
"Dünn bist du wieder, das wird sich in den nächsten Dekaden aber glücklicherweise ändern," meinte Isisnofret ganz zirpsend und süßlich lächelnd, während sie die alten Gänge entlang gingen, Issi und Bint dabei eifrig über ihre Errungenschaften plaudernd.
"Wieso denn? Du überteibst mal wieder, Frau Mutter," fand der Papyrusrollenwurm.
"Weil ich wieder etwas mehr Zeit habe und mich darum kümmern werde, mein hübscher Herr Sohn," war ihre nun noch lieblichere Antwort.
 
"Panewi, wo willst du denn hin?" rief sie ihrer Zofe zu, die gerade durch den Gang auf des Königs Gemächer zueilte.
"Ach Herrin, das trifft sich ja, seine Majestät hat sich nach eurem Verbleib erkundigt..."
Ohne zu antworten schickte sie ihre Leibdienerin wieder zurück und ging gleich direkt zu ihrem Gemahl. Schön, daß er schon Zeit hatte!
 
Chaemwaset nach wie vor umarmend, damit der sich nicht ohne Mittagessen wieder hinter seinen Schreibtisch verdrückte -woher er nur dauernd die neue Literatur bezog?- betrat sie Ramses' Wohnung, winkte die Mädchen herein und küßte Ta-ini, die eben, gebunden an ihre Seite, so daß sie auf der Hüfte ihrer Mama hockte, aufzuwachen schien, zart auf die Stirn und strahlte dem Vater ihrer Kinder entgegen.
"Bist du nochmal mit heiler Haut davon gekommen," stellte sie fest, schob Chaemwaset in einen der Sessel und ging um Ramses herum, um auch ihn zu küssen und es sich bequem zu machen.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #227 - 11/05/06 um 18:46:17
 
"Hmmm, so gerade!" antwortete Ramses und ermahnte den wibbeligen Meri-Atum, ruhig abzuwarten, bis Iryiry das Essen brächte.
Wie auf's Stichwort kam der Diener mit zwei Untergebenen herein und servierte Lammbraten mit Kürbis, flaumiges Weißbrot, Gurkensalat und Tahina - alles Dinge, die der König gerne aß...und Meti auch, der strahlend zu seinem Vater hochsah und sich gleich drei Scheiben Braten nehmen wollte.
"Heyhey!" mahnte Ramses und klopfte seinem Söhnchen auf die gierigen Finger. "Daß ich wieder hier bin, heißt nicht, daß hier die guten Sitten einreißen..."
 
Nachdem sich alle genommen hatten, erkundigte er sich bei Isisnofret, was sie heute so getrieben hatte.
"Mein Tag war bislang ereignislos," wehrte er sofort gleichartige Fragen nach seinem Vormittag ab. "Eben das übliche...Nefertari scheint ganze Arbeit geleistet zu haben, ich muß aufpassen, daß ich hier nicht überflüssig werde!"
 
*****
 
Bakenchons war im Palast geblieben und wartete zusammen mit Tia, dem Schwager Ramses', auf die Königin.
Gestern hatten ihn noch Ty und Haremhab aufgesucht...mittlerweile war klar, wer ein Parteigänger der thebanischen Befreiungsfront war und wer nicht.
Die Leute aber zu überführen, war gar nicht so einfach...
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Tawabet
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #228 - 11/05/06 um 18:55:37
 
Nefertari winkte "ihren" Kindern zum Abschied zu, bevor sie sich in einem Tragstuhl zum Palast bringen ließ, um sich dort mit Bakenchons und Tia zu treffen.
Wenn Ramses Schwester nicht da war, war der träge Tia eigentlich ein recht angenehmer Zeitgenosse - und vor allem seinem Schwager und dessen Familie treu ergeben.
Kurze Zeit später erreichte sie den Palast.  
Sie begrüßte Bakenchons und Tia und bat sie, sich doch wieder auf ihre Plätze zu setzen, von denen sie sich erhoben hatten, als Nefertari gekommen war.
 
*********
 
Tawabet wurde langsam aber sicher ungeduldig und unsicher. Was zum Apep war mit Ameni los? Warum ließ der sich so gar nicht blicken? Hatte er Angst vor ihr? War sie wirklich so schlimm?
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #229 - 11/05/06 um 19:12:22
 
"Wieso denn überflüssig, gibt es denn etwas, das noch flüssiger sein kann, als flüssig, Papa," fragte Issi, die das Wort nicht verstand und spielte dabei grübelnd mit ihrem Brot in der Bratensoße herum. Chaemwaset machte eine intelektuelle Miene.
"Das sagt man nur so, Issi, eine Redewendung nennt man das!"
"Aber das ist ja ein Quatsch, wie soll Papa denn überflüssig werden, er ist ja nicht mal flüssig!"
"Im Inneren schon, zum Teil," korregierte Chaj wieder, schob verschmähend das Fleisch von sich und aß lieber noch einen fluffigen Fladen.
Daraufhin sah Issi ihren mittleren Bruder entgeistert an und prüfte dann ihren Vater genauer. "Der schwindelt, oder?" unterstellte sie ihm und betrachtete ihren Vater noch immer mehr als skeptisch. Ihr Gesicht war dabei so ernsthaft und forschend, daß Isisnofret und Bint gleichzeitig plötzlich anfingen zu lachen.
"Dein Papa kann dir das sicher besser erklären," prustete Isisnofret, schob ihrem Sohn dabei das Kürbisgemüse zu, damit er davon etwas aß und Chaj machte eine arrogante Miene. Diese ignorante Bande!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #230 - 11/05/06 um 19:38:52
 
Ramses, der gerade den Mund voll hatte und angestrengt kaute, wedelte mit der Hand.
"Immer ich," quetschte er hervor und schluckte den Bissen hinunter. "Frag Ramessu-nacht, der kennt sich mit Innereien aus!"
Er nahm sich lieber von dem Kürbis und grinste Issi, die etwas enttäuscht dreinblickte, fröhlich an.
"Nehmt ihr so etwas im Unterricht nicht durch?" fragte er und leckte sich genüßlich über die Lippen.  
"Aaaalso," fing er an, da Issi den Eindruck machte, gleich noch weitere Fragen zu stellen. "Als ich bei unserem letzten Feldzug einem Hethiter mit einem gezielten Schwertstreich den Bauch aufschlitzte, kam auch jede Menge Überflüssiges heraus. Es war grün und glitischig und roch überhaupt nicht gut!"
Chaemwaset fing an, laute Würgegeräusche von sich zu geben.
Sein Vater konnte manchmal ein richtiges Ekel sein!
Ungerührt steckte sich Ramses ein Stück Brot mit Gemüse in den Mund und grinste frech. "Mögt ihr nicht mehr?" fragte er seine Familie, denen augenscheinlich der Appetit vergangen war. "Schmeckt doch gut!"
 
******
 
Bakenchons ließ Tia sprechen, da er ja ein Verwandter des Königshauses war, wenn auch nur ein angeheirateter.
Der berichtete der Königin jedoch nur von dem heutigen Erscheinen des Königs im Thronsaal, das ganz reibungslos vonstatten gegangen war.
"Ein jeder hat seiner Majestät, er lebe, sei heil und gesund, seine Treue bekundet," fasste er zusammen. "Auch die, die wir für Verschwörer halten, selbst die Montemhebfamilie!"
Tia rieb sich dabei nachdenklich über den Bauch.
"Wie sollen wir vorgehen, werte Schwägerin?" fragte er. "Du musst unserem Herrn davon berichten, damit er sich wappnen kann!"
Unvorstellbar wäre es, wenn wieder ein Attentat auf den König verübt werden würde.
Hier in Theben war schon so viel vorgefallen, so viele Fremde hatten sich in den Königspalast schmuggeln können, daß Tia schon fast wieder damit rechnete.
"Oder euch in Mißkredit bringt, meine Gebieterin," meldete sich nun Bakenchons zu Wort. "Ihr pflegt regelmäßigen Kontakt mit den Gegnern eures Gatten. Das könnte euch zum Nachteil gereichen!"
Tia warf Bakenchons einen schrägen Blick zu: DAS war ja wohl leicht untertrieben...
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Tawabet
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #231 - 11/05/06 um 19:46:32
 
"Ich weiß!" antwortete Nefertari. "Aber es muß sein, und das wißt ihr so gut wie ich. Wir müssen einen Weg finden, um diese treulosen Hunde zu überführen. Nur wie? Vor dem König, er lebe, werden sie alles abstreite, was wir ihnen zu Last legen! Und dass ihm nicht alle treu ergebe sind, weiß mein Gatte selbst."
Sie seufzte. "Was ratet ihr, außer dass ich ihn warne?"
 
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #232 - 11/05/06 um 20:11:11
 
"Ihr müsst ihren Wahn noch mehr schüren, meine Königin," meinte Bakenchons. "Fanatiker machen früher oder später immer Fehler. Irgendwann wird sich einer verraten!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #233 - 11/05/06 um 20:16:34
 
"Da habt ihr recht!" antwortete Nefertari und nippte an einem Becher Saft, den ihr Tia eingeschenkt hatte.
"Ich hab auch schon eine Idee, aber zuerst werde ich mit unserem Herrn, dem König sprechen."
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #234 - 11/05/06 um 20:19:03
 
Isisnofret verdrehte die Augen und legte, wie erwartet, genau wie alle anderen -abgesehen vom Familienvater- ihr Brot ab und ließ beiden Hände auf den Tisch sinken.
'Muß das beim Essen sein', kam ebenso erwartet ein tadelnder Blick von ihr, den sie Ramses zuschoss, jetzt würde Chaj sicher nichts mehr essen, obwohl sie genau das bei ihm fördern wollte.
"Überflüssig nennt man etwas, das nicht notwendig ist, Issi, etwas ohne Sinn, das keiner braucht, das manchmal aber trotzdem da ist, das ist damit gemeint, wie zum Beispiel die Bemerkung deines Vaters eben. DIE war überflüssig, verstehst du?" nahm sie sich nun der Frage ihrer Tochter an.
Issi nickte und war's zufrieden, nun aber nicht mehr hungrig... wer konnte es dem Kind verdenken?
Die einzige, die sich heute von ihres Vaters Ekelkommentaren nicht den Appetit verderben ließ, war Bint, die griente ihn an, nahm ihm das letzte Stück Lamm vom Brot und biß herzhaft hinein.
"Goch! Mir fmeckt'f immer moch!" erklärte sie und grinste ihn genauso frech an, wie er eben gegrient hatte.
 
Wenigstens waren Meti und Nubi noch zu klein, um diese Gruselgeschichten ihres Vaters zu verstehen!  
"Ich merke, du bist nicht ausgelastet, am besten, die schlägst dich mal wieder etwas," flüsterte sie zu ihm herüber und stubste ihn an.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #235 - 11/05/06 um 20:29:49
 
Ramses winkte ab und nahm sich das vierte Stück Braten, das er in ein Brot stopfte, mit Tahina verzierte und dieses Mal besser festhielt, damit Bint es ihm nicht schon wieder wegschnappen konnte.
"Ich hab' nicht damit angefangen," erwiderte er und aß unbekümmert weiter.
Nach den Tagen auf dem Schiff, wo er so gut wie nichts gegessen hatte, war er plötzlich wie ausgehungert...
 
"Bisher hat man mir noch keine Gelegenheit zum Schlagen gegeben..." Er zuckte mit den Achseln und leckte sich die Sauce vom Zeigefinger, wo sie heruntergelaufen war. "Willst du, daß ich wen verprügle?"
Er schüttelte feixend den Kopf und stupste Isisnofret zurück.
Er könnte Nefertari über's Knie legen, vielleicht würde ihr das eine andere Reaktion entlocken als diese kalte Höflichkeit?
 
"Ich muß dann auch wieder," erklärte er, wusch sich die Hände und küsste Isisnofret auf die Wange. "Dann könnt ihr ruhig weiteressen!"
Issi verdrehte die Augen und hielt sich die Hände an den Hals, als ihr Vater schon durch die Tür war...
 
**********
 
"Das solltet ihr so schnell wie möglich tun, damit ihr nicht des Hochverrates bezichtigt werdet," sagte Bakenchons und Tia stimmte ihm zu.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #236 - 11/05/06 um 20:35:55
 
Nefertari nickte zustimmend und erhob sich, woraufhin Bakenchons und Tia sofort aufsprangen, denn es gehörte sich ja nicht, in Gegenwart der Königin zu sitzen, wenn diese stand.
"Ihr entschuldigt mich!" sprach die 1. GKG. "Ich werde diese unscöne Sache lieber gleich hinter mich bringen! Halte dich bereit, Bakenchons, ich werde vielleicht deine Unterstützung brauchen!"
 
Mit diesen Worten war sie auch schon auf dem Weg zur Türe, um zum Arbeitszimmer des Königs zu gehen. Dort ließ sie sich denn auch ordnungsgemäß anmelden...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #237 - 11/05/06 um 20:41:10
 
Tjay und Ramses waren gerade dabei, die Akten, die sich angesammelt hatten, durchzusehen.
 
"Nein, das kann weg," sagte Ramses gerade, als ein Schreiber eintrat, der die GKG ankündigte. "Das habe ich in dreifacher Ausführung in Pi-Ramesse erhalten, gib' das ins Archiv!"
Er sah auf und wedelte kurz mit der Hand, zog erstaunt die Augenbrauen hoch, aber hieß den Schreiber, sich zu beeilen.
"Worauf wartest du noch?" fragte er. "Laß die Königin eintreten!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #238 - 11/05/06 um 20:58:50
 
Nefertari folgte dem unterwürfigen Schreiber, der buckelnd vor ihr herging, als sie das Zimmer des Königs betrat.
Sie setzte ein strahlendes Lächeln auf, als sie durch die Tür kam. Da stand Ramses, ihr Mann, und war dabei, die Akten durchzusehen, wie es sich nach so langer Abwesenheit gehörte.
"Sei mir gegrüßt, mein Herr und Gebieter!" richtete Nefertari das wort an ihren Gatten. "Ich wünsche dir einen Tag voller Licht und Sonne."
Das sagte sie, obwohl sie genau wußte, dass das, was sie ihm nun zu berichten hatte, eher düster Wolken am himmel aufziehen lassen würde.
"War die Sitzung sehr anstrengend?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #239 - 11/05/06 um 21:05:11
 
"Ebenso," antwortete Ramses und lächelte zurück. "Nein, nicht sehr..."  
Er drückte Tjay die Papyrusrolle in die Hand und wies auf die Sitzgruppe hinter Nefertari.
"Nimm Platz," sagte er höflich und setzte sich ebenfalls.
Seine Augen glitten forschend über Nefertaris Gesicht, dann lächelte er wieder.
"Wie ich sehe, befindest du dich wohl," sagte er in einem leicht fragenden Tonfall und setzte dann etwas privater klingend: "Du siehst gut aus!" hinzu.
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