YaBB - Yet another Bulletin Board Willkommen, Gast. Bitte Einloggen.
Home Hilfe Suchen Einloggen
12/19/18 um 16:18:44 News: Latest info can be found on the YaBB Chat and Support Community.
Seiten: 1 ... 11 12 13 14 15 ... 177
Thema versenden Drucken
Die Stadt des Amun (Gelesen: 684120 mal)
Meritenramses
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Hm.t kA n pA kA aA n
pA ra-Hr-Ax.tj

Beiträge: 13734
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #180 - 10/30/06 um 06:30:03
 
"Die Division des Amun?" echote Bakenchons entsetzt. "Aber das kann nicht sein, das ist unmöglich...verzeiht mir meinen Ausbruch, Herrin," fuhr er gleich beschämt fort. "Aber die Division des Amun wird von seiner Majestät selbst in die Schlacht geführt. Die Soldaten sind ihrem Feldherrn und obersten Kommandeur treu ergeben, sich würden sie niemals gegen seine Ma...." ...jestät stellen hatte Bakenchons noch sagen wollten, aber da war ihm schon das Wort im Hals steckengeblieben.
Der Königssohn von Kusch?  
Solch hohe Kreise sollten involviert sein?
zum Seitenanfang
 
 


http://www.ramses.info - nicht umzubringen...
Homepage   IP gespeichert
Tawabet
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Wer lesen kann, ist
klar im Vorteil.

Beiträge: 5394
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #181 - 10/30/06 um 06:39:08
 
"Ich kann mir das auch kaum vorstellen!" überlegte Nefertari. "Aber es ist mir heute gelungen, ein paar Frauen - namentlich Tanodjmet und Achmes-Nefertari - ein wenig auszufragen. Sie haben mir tatsächlich angeboten, den Aufstand zu führen und Herrscherin über Ober..." sie brach ab, sosehr entsetze sie jetzt, da sie die Worte der Damen wiederholte, deren Inhalt. Ihre Stimme und ihre Hand zitterten.
"Bakenchons! Niemals würde ich meinen König und Gatten auf diese abscheuliche Art verraten! Wir müsen etwas unternehmen!"
zum Seitenanfang
 
 

Werde Schreiber! http://www.aegyptisch.de
E-Mail   IP gespeichert
Meritenramses
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Hm.t kA n pA kA aA n
pA ra-Hr-Ax.tj

Beiträge: 13734
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #182 - 10/30/06 um 06:51:02
 
"Wie weit sich diese Idee verbreitet hat, werdet ihr aber alleine nicht herausfinden können, Gebieterin!" wandte Bakenchons ein. "Man müsste die Gefolgsleute seiner Majestät um sich versammeln, um gemeinsam gegen die Verschwörer vorzugehen. Nicht alle opponieren gegen seine Majestät, er lebe, sei heil und gesund..."
Er dachte nach. Da fielen ihm schon einige Leute ein, die ihnen mit Sicherheit beistehen würden...
zum Seitenanfang
 
 


http://www.ramses.info - nicht umzubringen...
Homepage   IP gespeichert
Tawabet
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Wer lesen kann, ist
klar im Vorteil.

Beiträge: 5394
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #183 - 10/30/06 um 06:55:08
 
"Die müssen wir um uns scharen und ihnen versichern, dass WIR dem König allzeit die Treue halten werden", prach Nefertari ernst und feierlich. "Und gleichzeitig muß es un gelingen, die Verräter zu enttarnen und dingfest zu machen..." Sie snkte die Stimme und geriet ins Stocken, als sie weiterprach: "Selbst meine eigene Mutter scheint in diese Pläne involiert zu sein."
zum Seitenanfang
 
 

Werde Schreiber! http://www.aegyptisch.de
E-Mail   IP gespeichert
Meritenramses
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Hm.t kA n pA kA aA n
pA ra-Hr-Ax.tj

Beiträge: 13734
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #184 - 10/30/06 um 07:00:17
 
"Eure Mutter?" wiederholte Bakenchons noch entsetzter. "Das ist natürlich ein tragischer Zusammenhang und könnte ein schlechtes Licht auf euch werfen...allerdings ist das natürlich auch gleichzeitig Wasser auf den Mühlen der Separatisten."
Seine Schultern strafften sich entschlossen.
"Wenn ihr erlaubt, werde ich euch heute noch drei Leute bringen, von denen ich felsenfest überzeugt bin, daß sie ihrer Majestät, dem König treu ergeben sind!"
zum Seitenanfang
 
 


http://www.ramses.info - nicht umzubringen...
Homepage   IP gespeichert
Tawabet
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Wer lesen kann, ist
klar im Vorteil.

Beiträge: 5394
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #185 - 10/30/06 um 07:16:50
 
"Meine Mutter..." Nefertari hob den Blick hilfesuchend zum Himmel, verlor darüber aber kein Wort mehr. Unverwandt sah sie Bekenchons wieder an und lächelte.
"Natürlich! Wir brauchen jeden Mann und jede Frau, um gegen die vorzugehen, die die Isfet zum Prinzip erheben wollen. Seine Majestät, der König, er lebe, wird dir und allen, die zu ihm halten in dieser schweren Situation sicher seine Gunst erweisen. Und nun geh und hole mir die anderen drei!"  
 
Sie sah Bakenechons noch lange nach, der unter ein paar höflichen Verbeugungen das Arbeitszimmer der Königin verließ.
Dann beugte sie sich über einen Brief aus Babylon, den sie noch beantworten mußte.
Bei allen Göttern! Da war sie ja in eine schreckliche Geschichte hineingeraten!
Sie fühlte sich so zerrissen in ihrem Innersten. Stets war sie ihren Eltern eine treue und gehorsame Tochter gewesen. Der Ergeiz ihrer Mutter hatte immer ihr eigenes Leben bestimmt, vielleicht sogar ein wenig zu sehr. Und jetzt hatte sie ihre Mutter beim offenen Verrat ertappt! Nefertari hatte sich schon entschieden, ihre Mutter dranzuhängen, ihr eigenes Fleisch und Blut, um das Königstum ihres Mannes zu bewahren. Und doch schmerzte sie diese Entscheidung zutiefst. Andererseits verletzte sie auch Baketmuts dämliches Gerede, das Nefertari am liebsten gar nicht ernst genommen hätte. War ihre Mutter nicht einfach eine verbitterte alte Frau, die sich und anderen das Leben schwer machte, weil ihre Träume von Macht und Reichtum nicht aufgegangen waren?  
Saß in ihr die bittere Erfahrung aus Pi so tief, dass sie sich nun gegen ihren Herrn erheben mußte?  
Aber nein! Das konnte es eigentlich nicht sein, denn ihre Mutter hatte schon vor der großen Isfet manchmal solche Anwandlungen gehabt! Es mußte etwas anderes sein...  
 
Nefertari konnte einfach nicht begreifen, weshalb ihre Mutter diesen Verrat begangen hatte. Sie kaute auf einer Schreibbinse herum, und grübelte darüber nach. Doch das große im Raum stehende WARUM konnte sie damit auch nicht auslöschen.
Sie war so sehr in ihre Gedanken versunken, dass sie erst gar nicht mitbekam, dass Meri-Atum zur Tür hereinkam, gefolgt von Tachat, die ihre Puppe im Arm wiegte.
Meri-atum kletterte flugs auf Nefertaris Schoß und angelte nach dem Brief.
"Finger weg!" entfuhr es Nefertari da eine Spur lauter, als sie eigentlich wollte. Meti zuckte zusammen und verzog sein Gesichtchen. Seine Unterlippe fing merklich zu zittern an. Nefertari wußte sofort, dass er gleich heulen würde. Hatte sie ihn so erschreckt? Oder hatte das Kind Angst?  
zum Seitenanfang
 
« Zuletzt geändert: 10/30/06 um 19:20:04 von Tawabet »  

Werde Schreiber! http://www.aegyptisch.de
E-Mail   IP gespeichert
Meritenramses
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Hm.t kA n pA kA aA n
pA ra-Hr-Ax.tj

Beiträge: 13734
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #186 - 10/30/06 um 20:02:22
 
Meri-Atum war einfach zu sehr von Baketmut schon gedrillt worden, daß ihn jetzt jede noch so kleine Schelte erschreckte.
"Entschuldigung," murmelte er leise und verschränkte die Händchen hinter dem Rücken, ließ den Kopf hängen und dann purzelten ihm schon große, runde Kullertränen aus den Augen.
"Warum weint der Meti denn?" erkundigte sich Tachat, die herangeschlichen kam und umarmte ihren kleinen Onkel ungeschickt, aber herzlich.
 
******
 
Bakenchons verbrachte den Rest des Tages damit, die drei Leute aufzusuchen, die ihm als erstes in den Sinn gekommen waren und deren Unterstützung er sich sicher sein konnte: Haremhab und seine Frau Ty, die als Sängerin in Ipet-sut ihren Dienst tat und die Bakenchons persönlich kannte...und schließlich Tia, den Schwager des Königs, der zwar ein wenig träge war, aber wenigstens ein verläßlicher Typ, dem es nur nicht gelang, seine spitzzüngige Gattin, die glücklichweise wieder im Norden weilte, an die Kandarre zu nehmen...
Bakenchons sprach das Thema der Verschwörung gegen den König ganz offen an, um zu testen, wie seine Gegenüber reagierten: sie zeigten sich erwartungsgemäß über alle Maßen betroffen und beteuerten ihm immer wieder, daß sie nichts damit zu tun haben wollten...
zum Seitenanfang
 
 


http://www.ramses.info - nicht umzubringen...
Homepage   IP gespeichert
Tawabet
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Wer lesen kann, ist
klar im Vorteil.

Beiträge: 5394
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #187 - 10/30/06 um 20:19:55
 
"Du brauchst nicht weinen, Meti!" sagte Nefertari nun liebevoll zu ihrem Sohn. "Du sollst doch nur den Brief nicht anfassen, weil der wichtig ist. Wollen wir spielen gehen?" Sie setzte Meti auf den Boden, nahm ihn an der einen und Tachat an der anderen Hand und ging hinaus in den Garten. Dort schickte sie sogleich Naunachte, einen Ball zu holen. Naunachte, die sich so eben noch um die am Boden auf einer Decke herumkrabbelnde Nubherhesbed gekümmert hatte, stand auf und folgte dem Befehl ihrer Königin.
Derweil setzte sich Nefertari selbst neben Nubi. Die versuchte gerade, eine Fliege zu fangen...
zum Seitenanfang
 
 

Werde Schreiber! http://www.aegyptisch.de
E-Mail   IP gespeichert
Meritenramses
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Hm.t kA n pA kA aA n
pA ra-Hr-Ax.tj

Beiträge: 13734
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #188 - 10/30/06 um 20:39:56
 
Sogleich kam Tachat angelaufen.
"Das darfst du aber nicht," sagte sie im vorwurfsvollen Ton und zeigte auf Nefertari. "Man darf sich nicht auf den Boden setzen, sonst werden deine Kleider schmutzig und du bekommst keinen Nachtisch!"
zum Seitenanfang
 
 


http://www.ramses.info - nicht umzubringen...
Homepage   IP gespeichert
Seleuce
Horusgeleit
*******




Beiträge: 10545
Geschlecht: female
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #189 - 10/30/06 um 20:40:10
 
Chonsemwia mußte noch einmal dringend mit seiner Tochter über diese irrsinnige Geschichte reden, die seine verrückte Frau da einrühren wollte. Die ganze Zeit ließ ihn das einfach nicht mehr los. Erster Gottesdiener des Amun... so ein ausgemachter Schwachsinn, wo sie ein schon so angeknackstes Verhältnis zu ihrem königlichen Schwiegersohn hatten! Ging Baketmut nicht langsam endlich auf, daß sie bei ihm weder einen Blumenkübel noch großartige Sympathien gewinnen konnten? Und da würde er ausgerechnet IHN zum ersten Gottesdiener des Amun ernennen?
Es war schon fast unverschämt, was für wirre Träume sie hatte!
Am besten, er ging gleich zu Nefertari und erklärte ihr, daß es nicht ER war, der diesen lächerlichen Einfall gehabt hatte, Baketmut verstand es ja immer so hervorragend, ihm das Wort im Munde umzudrehen und ihn für alles verantwortlich zu machen!
Entschlossen erkundigte er sich nach seiner Tochter und wurde in den Garten verwiesen, wo er sie auch gleich entdeckte.
 
"Es ist ein angenehmer Tag, nicht wahr," begann er freundlich, wie er für gewohnlich war, wenn seine Frau ihn nicht mit ihrer anstrengenden Gesellschaft beglückte.
"Gar nicht so stickig wie gestern!"
zum Seitenanfang
 
 

Liebe einen Menschen dann am stärksten, wenn er es am wenigsten verdient hat. Dann braucht er dich am meisten!
E-Mail   IP gespeichert
Tawabet
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Wer lesen kann, ist
klar im Vorteil.

Beiträge: 5394
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #190 - 10/30/06 um 20:53:56
 
"Nein, beileibe nicht. Ich finde es sogar richtig angenehm. Der Nordwind weht heute recht frisch!" antwortet Nefertari freundlich und sah zu ihrem Vater auf.  
Seltsam war das, dass er alleine gekommen war! Normalerweise war er immer in Begleitung seiner liebenswürdigen Frau, die ihn fast nie aus den Augen ließ.
Nubi hangelte sich gerade an ihr hoch, während Meti quengelte, wo denn sein Ball bliebe.  
Tachat versteckte sich hinter ihrer Oma. Chonsemwia war der Kleinen nicht recht geheuer, sie kannte ihn nur als stets mürrischen Mann...
 
 
zum Seitenanfang
 
 

Werde Schreiber! http://www.aegyptisch.de
E-Mail   IP gespeichert
Seleuce
Horusgeleit
*******




Beiträge: 10545
Geschlecht: female
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #191 - 10/30/06 um 21:09:30
 
Chonsemwia überschaute die friedliche Szene und lächelte. Irgendwie war er gebrochen, hin und hergerissen zwischen den Stühlen, wieso hatte der Osiris Djeserkheperure damals auch... ach!
"Hättest du vielleicht einen Moment für deinen alten Vater," fragte er in einer Mischung aus Seufzer, Hochachtung für ihre Autorität und Bedrückung., wollte Tachat das Köpfchen klopfen, aber die zog es zurück.
zum Seitenanfang
 
 

Liebe einen Menschen dann am stärksten, wenn er es am wenigsten verdient hat. Dann braucht er dich am meisten!
E-Mail   IP gespeichert
Tawabet
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Wer lesen kann, ist
klar im Vorteil.

Beiträge: 5394
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #192 - 10/30/06 um 21:29:07
 
"Setz dich zu uns!" sagte Nefertari ruhig und würdevoll. Ihr Vater schien etwas auf dem Herzen zu haben, das er mit ihr besprechen wollte. Ob er schon Wind von Baketmuts Bestrebungen bekommen hatte?
"Du brauchst doch keien Angst vor deinem Uropa zu haben, Tata!" sprach sie dann an Tachat gewandt, die ihr Gesicht in deutlicher Ablehnung verzog. Und an Chonsemwia gerichtet: "Mach dir nichts draus, sie fremdelt manchmal ein wenig. Sie kennt dich ja kaum..."
zum Seitenanfang
 
 

Werde Schreiber! http://www.aegyptisch.de
E-Mail   IP gespeichert
Seleuce
Horusgeleit
*******




Beiträge: 10545
Geschlecht: female
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #193 - 10/30/06 um 21:57:06
 
Chonsemwia nickte verstehend und lächelte knapp.
"Ja, so ist das mit den Kleinen wie den Großen," sinnierte er.
"Merit, mein Kind," sagte er dann mit vorgehaltener Hand und sah sich um, ob seine Frau irgendwo in der Nähe war.
"Mir ist es ein Anliegen, daß du weißt, daß Baki, also," er bekam einen ziemlich vertraulichen Ton, der für ihn recht ungewöhnlich war. Dabei war DAS eigentlich der echte Chonsemwia, der sich immer versteckte, war seine Frau dabei.  
"Baketmut hat sich mit dieser Priesteramtsgeschichte ganz schön verrannt und es ist mir leider, wie so oft, nicht gelungen, sie zu bremsen. Du weißt ja, wie sie ist!" Ohne Worte machte er eine wegwerfende Geste mit der Hand und sah Nefertari um Zustimmung bittend an.  
"Eigentlich will ich dieses Amt gar nicht! Nicht, daß es nicht erstrebenswert wäre, tja, aber ich bin ja eigentlich zufrieden, so wie ich jetzt lebe! Die Weisheit und Nähe zu den Göttern, die man dafür braucht, ist mir außerdem gar nicht gegeben, auch wenn ich das gern hätte! Ich befürchte nur, daß deine Mutter deinem Gatten, unserem geliebten Herrscher, er lebe, sei heil und gesund, wenn er hier eintrifft, gleich wieder auf die Zehen treten wird mit ihrer Verbissenheit und das könnte unschöne Folgen haben, wie damals in Pi-Ramesse...!"
zum Seitenanfang
 
 

Liebe einen Menschen dann am stärksten, wenn er es am wenigsten verdient hat. Dann braucht er dich am meisten!
E-Mail   IP gespeichert
Tawabet
YaBB Administrator
Horusgeleit
*****


Wer lesen kann, ist
klar im Vorteil.

Beiträge: 5394
Re: Die Stadt des Amun
Antworten #194 - 10/30/06 um 22:05:34
 
Nefertari wunderte sich sehr, dass ihr Vater so offen mit ihr sprach. Sie nickte ihm zu. 'Entspann dich', wollte sie ihm damit sagen. Sie sah sich um. Als sie Naunachte erblickte, die endlich mit einem Ball herbeikam, winkte sie sie heran.  
"Bitte spiele du mit den Kindern!" befahl sie ihr.
"Aber Mama, du hast doch versprochen, mit uns Ball zu spielen!" wandte Meri-atum ein.  
"Später, ich muß jetzt etwas mit deinem Großvater bereden!" redete sich Nefertari heraus.  
Meti machte ein böses Gesicht und entzog Naunachte erst mal seine Hand. Mit der wollte er jetzt nicht Ballspielen!
 Die erfahrene Kinderfrau schaffte es dennoch, die Kinder von Nefertari loszueisen.
Nur Nubi blieb bei ihrer Mutter, aber die konnte ja noch nicht sprechen...
"Mach dir da mal keine Gedanken, Vater!" sprach Nefertari schließlich zu ihrem Vater. "Sesu wird dich sicher nicht zum Hohepriester machen. Und ich werde ihn sicher nicht darum bitten, auch wenn Mutter das von mir erwartet. Ich werde ihm nicht ins Handwerk pfuschen."
zum Seitenanfang
 
 

Werde Schreiber! http://www.aegyptisch.de
E-Mail   IP gespeichert
Seiten: 1 ... 11 12 13 14 15 ... 177
Thema versenden Drucken