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Die Stadt des Amun (Gelesen: 656766 mal)
Meritenramses
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1770 - 01/17/07 um 17:43:58
 
"Kannst du lesen?" fragte der Offizier und zückte den Schrieb, den er von dem Sekretär des Wesirs erhalten hatte. "Dieser Befehl unseres Herrn, des Iripat, des Würdenträgers und Mund von Nechen, Propheten der Maat, des Wedelträgers zur Rechten des Königs, des Bürgermeisters von Theben und Wesir," ratterte er einen Bruchteil der Titel Pasers hinunter. "...besagt, daß wir dein Haus nach Diebesgut durchsuchen sollen. Dein verstorbener Mann hat zugegeben, seinen Dienstherrn beraubt zu haben und ist von diesem beim Schänden einer weiblichen Leiche..." Dabei spuckte der Offizier verächtlich aus. "...erwischt worden!"
Er griff nach den Handgelenken der jungen Frau und hielt sie in die Höhe: "DAS wird auch beschlagnahmt!"
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« Zuletzt geändert: 01/17/07 um 18:51:03 von Meritenramses »  


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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1771 - 01/17/07 um 17:48:45
 
Es schien als würde er dem zierlichen Mädchen fast den Arm abreißen. Trotz allem schien sich auf ihrem Gesicht wenig an Reaktion oder Emotion abzuzeichnen.
"He, moment mal!" rief sie aus. "Was für Diebesgut? Was hat er....? Wie, was meint ihr mit 'zugegeben'?"
Ein wenig Irritation schien durch ihren Blick zu dringen.
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Meritenramses
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1772 - 01/17/07 um 17:56:01
 
Argwöhnisch und grimmig musterte der Offizier die Frau.
Wollte sie ihm jetzt etwa die Unschuld vom Lande vorspielen oder was?
"Er ist selbstverständlich inhaftiert und verhört worden," teilte er ihr mit. "Bete zu Hathor, der Herrin des Westens, daß wir hier kein belastendes Beweismaterial finden, denn sonst muß ich dich auch mitnehmen!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1773 - 01/17/07 um 18:12:59
 
Sie riss den Arm weg, wobei der Armreif in der Umklammerung des Offiziers zurückblieb und ihr dünner Arm einfach rausrutschte. Beinah trotzig anmutend schob sie das Kinn vor  und blickte den Offizier an.
"Ich hab keine Ahnung, wovon ihr da redet, ich habe kein 'Beweismaterlial' für was auch immer."
Sie warf einen Blick auf die suchenden Polizisten.
Forschend sah sie wieder den Offizier an und schluckte das erste mal. "Was meint ihr mit 'verhaftet und verhört'. Ihr hättet ihn sow... ihr hättet ihn verurteilt? Getötet?"
 
Die Polizisten suchten das Häuschen ganz genau ab, fanden etwas Schmuck, ein paar moderne Armreifchen, die die Frau von Welt heute eben so trägt. Viele Parfüms und Salbkegel, die recht teuer schienen. Eine wunderhübsch verzierte Elfenbeinkopfstütze. Mehr nicht. Auch wenn ihnen das alles zu teuer für eine Frau von ihrem Stand schien, waren sie doch enttäuscht, nicht die gehoffte Beute zu finden.
Um Bericht erstatten zu wollen, begab sich einer der Polizisten zurück zum Offizier, als er mit dem Fuß schräg auf etwas trat.
Das war so ungünstig getreten, daß es schmerzte und er zu Boden sah. Da lag eine kleine hölzerne Rassel.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1774 - 01/17/07 um 18:17:54
 
Der Offizier war damit beschäftigt, die Armreifen zu untersuchen und warf nur einen kurzen Seitenblick auf die Rassel.
"Kinderkram," knurrte er und sah Maakare an. "Dein Mann ist bei dem Verhör getötet worden...kannst du uns irgendetwas dazu sagen?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1775 - 01/17/07 um 18:29:16
 
Maakare blickte von dem Offizier zu dem Polizisten, dann auf die Rassel und wieder zum Offizier.
Abschätzend sah sie ihm in die Augen.
"Er ist bei dem Verhör getötet worden?" wobei eine leichte Betonung auf 'Verhör' lag.
Sie leckte sich die Lippen. Das war eine völlig überaschende Wendung.
Sie sah an sich herunter und bemerkte, wie ihre Fassade zu bröckeln schien und eine Regung in ihr den Weg nach draußen zu bahnen suchte.
"Nein, ich weiß nichts." bemerkte sie leise, aber trocken.
Nein, es ging nicht mehr. Eine Spannung entlud sich in ihr und ihr Körper fing an zu beben, ihre Schultern zuckten. Es war ein merkwürdiges Bild, daß sie da bot, ein undefinierbares Schluchzen oder Weinen untermalt von einem Lachen, so ähnlich klang es, die Arme um ihren Körper geschlungen.
 
Doch von einer Sekunde auf die andere schüttelte sie sich und ihr Gesichtsausdruck wurde wieder gefasst, ihre Mundwinkel nach unten gezogen, starrte sie den Offizier mit feuchten Augen an. "Nein, ich weiß nichts..."
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1776 - 01/17/07 um 18:38:51
 
Das Verhalten der Frau kam dem Offizier mehr als merkwürdig vor.
"Nun," sagte er, als seine letzten Soldaten aus dem hinteren Teil des Hauses kamen, wo die Küche lag. Aber auch sie hatten nichts gefunden...
"Halte dich bereit, falls wir noch weitere Fragen haben! So lange darfst du dein Dorf nicht verlassen!"
Er sandte ihr noch einen strengen Blick zu -war die Frau etwa besessen?- und pfiff seine Soldaten zusammen, damit sie sich zum Abmarsch wieder sammelten...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1777 - 01/17/07 um 19:01:17
 
Kaum hatten die Soldaten, die von Maakare bei ihrem Aufbruch argwöhnisch beobachtet wurden, die Tür hinter sich zugemacht, ging sie zu der Rassel, hob sie auf und betrachtete sie. Ihre Fingerknöchel traten weiß hervor, so eng umklammerte sie sie. Da stieß sie einen kurzen Fluch aus und fing aus voller Kehle an, zu schreien. Ein wütendes, teils frustriertes Schreien, in das sich eine Spur Verzweiflung mischte. Es war ihr egal, ob sie jetzt jemand hörte...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1778 - 01/17/07 um 19:04:22
 
Der Offizier, der das Geschrei noch gehört hatte, ließ vorsichtshalber zwei seiner Männer beim Dorfeingang zurück.
Sie sollten Maakare beobachten, denn irgendwie traute der Offizier dem Braten nicht ganz...
Entweder war die Frau eine Kriminelle oder wirklich besessen...egal, jedenfalls musste gehandelt werden!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1779 - 01/17/07 um 19:05:42
 
Isisnofret schlief aber nicht... sie hatte die Augen halb geöffnet und lauschte schon seit Stunden den Herzschlägen ihres Mannes... Wenn sie in der Nacht ein wenig eingedöst war, dann wohl immer nur für Augenblicke, bis ihre Angst, daß Ramses jeden Moment aufhören könnte, zu atmen, sie wieder hatte aufschrecken lassen.  
Die Augen hatte sie sich aus dem Kopf geweint, Kopfschmerzen und eine verstopfte Nase davon bekommen, aber geholfen hatte es ihr nicht und jetzt hatte sie keine Tränen mehr, war leer, übernächtigt und fühlte sich noch immer einsam. Es war seltsam, sie konnte fühlen, daß der Körper ihres Mannes seiner Lebensgeister ledig war, die Geborgenheit und große Zufriedenheit, die sich so nahe bei ihm sonst stets über sie senkte, selbst wenn er schlief, war ausgeblieben... oder bildete sie sich das nur ein, weil sie wußte, was mit Ka und Ba geschehen war?
Wie dem auch war, sie hatte viel zu lange hier gelegen! Sie mußte weiter spinnen und später mit weben, sonst würde es nichts mit dem Sonnensegel... nicht, daß sie glaubte, ihre einzelne Arbeitskraft würde die entscheidende Wende in der Geschwindigkeit bringen, aber sie befürchtete tatsächlich, der hinterlistige Baba würde behaupten, SIE hätte nichts zur Aufgabe beigetragen. Wenn er dem Allherrn dies glauben machte, dann würde dieser gegen Ramses entscheiden, das war gewiss!
 
Mit einem mal, Panewi und Iryiry waren noch im Raum, setzte sie sich auf und sprach mit wacher, deutlicher Stimme, die anzeigte, daß sie nicht verschlafen war, zu ihrer Zofe. Ein Becher Wasser, eine schnelle Dusche, kein Aufwand dabei und dann wollte sie umgehend wieder in die Wirtschaftskammer.
 
***************
 
Amuneminet schlief, als der Bote mit der Nachricht für ihn an seinem Haus angelangt war. Er hatte sich gestern mit der Arbeit übernommen, hätte mit seinem gebrochenen Schienbein, das noch viel zu frisch war, noch nicht aufstehen dürfen. Die Quittung dafür hatte er heute bekommen, oder besser schon am Abend. Wenn Amenhotep ihn kurz vor dem Abendessen nicht noch aufgesucht und ihm eine ordentliche Portion Mohnsaft verpaßt hätte, hätte er die Nacht vor Schmerzen sicher kein Auge zugetan!
Aber diese Verhandlung war eben von zu großer Wichtigkeit für ihn gewesen, er wollte wissen, was aus dem bedauernswerten Nebwenemef werden würde, der solch ein chaotisches Ende auf Erden nun wirklich nicht verdient hatte und auch wenn er Menschen nicht in Aktenfächer zu stopfen pflegte, wollte er wissen, wie es um den familiären Hintergrund Bakets bestellt war...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1780 - 01/17/07 um 19:16:13
 
Der Bote wollte jedoch nur die Nachricht Wennefers überbringen und fragte nach der Herrin des Hauses, nachdem ihm gesagt worden war, daß der Aufseher über alle Arbeiten des Königs, Amuneminet, noch schlief...
 
********
 
Iryiry und Panewi erschraken beide, als Isisnofret sprach.
Die Zofe jedoch nickte stumm und eilte davon, um die Befehle ihrer Herrin sogleich in die Tat umzusetzen, während Iryiry und sein Kollege schon warmes Wasser geholt hatten, frische Lappen und Tücher, um den König zu waschen...
 
Im Hauswirtschaftsraum waren die zwanzig Weberinnen unter der Leitung der vier Göttinnen schon längst bei der Arbeit...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1781 - 01/17/07 um 19:16:14
 
Maakare nahm sich etwas Weihrauch, warf sich ein Tuch um Schultern und Gesicht und ging hinaus. Ihre Schritte sollten sie direkt zum nächsten Tempel führen. Kaum war sie auf der Straße und unterwegs fühlte sie sich beobachtet...
 
****
 
Der Herzscarabäus war nicht mit dem ursprünglichen zu vergleichen, doch er würde seinen Dienst tun. Graviert mit dem wichtigsten würde er Nebwennenef vor der Ammit bewahren. Die Werkstatt übergab Wennenef das Schmuckstück, das er nun heimlich in Nebwennenefs Grab bringen sollte. Wenn das nur gut geht...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1782 - 01/17/07 um 19:29:03
 
Die beiden Soldaten folgten Maakare natürlich.
Sie bemühten sich, wie eine der Patrouillen zu wirken, die desöfteren durch die Straßen, die zu den Millionenjahrhäusern der Könige führten, zogen.
Sie ließen die Frau jedoch nicht aus den Augen...
 
*******
 
Wennefer wartete auf den Boten und das Antwortschreiben seines Sohnes.
Nachdenklich rieb er mit einem weichen Tuch über den Skarabäus und polierte ihn noch ein bißchen...
Hoffentlich würde ihn nicht die Rache Nebwenenefs treffen, wenn er ihn in der Ruhe seiner Grabstätte aufsuchte und störte...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1783 - 01/17/07 um 20:57:52
 
Isisnofret fühlte sich fast faul, weil sie so spät zu den Weberinnen stieß und atmete tief durch, bevor sie einen huldvollen Grüß an die Göttinnen richtet und sich dann wieder mit eiligen Bewegungen auf ihren Hocker setzte. Die Finger hatte sie sich nun schon eingeölt und ihr Haar fest zurückgebunden, damit es ihr bei der Arbeit nicht zwischen die Spindel geriet.
"Verzeihung," murmelte sie betreten, als sie die erste Hand voll Stroh aufnahm. "Ich hätte viel eher wieder hier erscheinen sollen!"
 
***************
 
Amuneminet erwachte doch irgendwann von allein. Sein Diener hatte ihn nicht wecken wollen, sein Herr sollte sich nur richtig ausruhen nach dem anstrengenden Tag gestern und hatte sich daher gleich wieder zurück gezogen.  
"Verdammte, alte Knochen," schimpfte der vor sich her. Seine Schmerzen waren zwar noch immer betäubt, dafür sorgte die ordentliche Dosis Mohn, die Amenhotep ihm gestern regelrecht verpaßt hatte, aber er fühlte sich duselig und schwammig im Kopf. Nachdem er sich ein paar Mal geräuspert hatte, rief er nun nach seinem Diener, der auch gleich herbeigeeilt kam. Er berichtete seinem Herrn von der Botschaft, die für ihn eingetroffen war und brachte diese auch gleich von unten. Die Herrin des Hauses war gerade nicht anwesend, schien Besorgungen zu machen, somit wußte er auf Amuneminets Frage nach dem Inhalt des Schreibens keine Antwort.
 
Miesepetrig und schlaftrunken las Ameni die Botschaft seines Vaters und pustete fest in die Backen... das war ein riskantes Vorhaben...
Mit dem Frühstück zusammen ließ er sich gleich Papyrus und Binse bringen und verfaßte eine belanglose Einladung an seinen Vater, ohne jedoch Nebwenemef zu erwähnen. Die übergan er seinem Diener und begann dann, zu frühstücken. Wenigstens war sein Appetit ungebrochen!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1784 - 01/18/07 um 06:20:03
 
Die Hofdamen und Konkubinen sahen auf, als die Königin hereinkam und arbeiteten schweigend weiter.
Tratschen, das taten sie, wenn sie wieder daheim in den Frauengemächern des Palastes waren...und es gab genug Stoff, worüber man sich auslassen konnte: weshalb mussten sie zum Weben in dieses Haus kommen? Warum war die zweite GKG hier? War sie aus der Residenz verbannt worden? Hatte die erste Königin die Gelegenheit genutzt, nachdem der Herrscher zum Feldzug gegen die Libyer aufgebrochen war, und sich ihrer Rivalin entledigt?
 
Über all das sprach man natürlich nur hinter vorgehaltener Hand...
 
*****
 
Wennefer empfing die Notiz seines Sohnes, las sie und steckte sie ein.
Er ließ sich jedoch nichts anmerken, erfüllte seine Pflichten wie eh und je und ließ sich von Bakenchons über die Schreiberschule im Tempel der Mut berichten...
 
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