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Die Stadt des Amun (Gelesen: 659227 mal)
Meritenramses
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1710 - 01/15/07 um 07:07:14
 
Bei Nefertaris Worten war Pasers Herz für einen Moment stillstehen geblieben und seine Augen feucht geworden.
Seine Stimme zitterte, als er murmelte: "Sehr wohl, ich werde all eure Wünsche befolgen!"
Er tupfte sich vorsichtig, um seine Augenschminke nicht zu verschmieren, über die Lider und ging dann hinaus...hatte er jetzt nicht noch einen Termin?
Ach ja, der Ut und der Dorfschulze...hatte sein Sekretär die schon in einen der kleineren Säle geführt?
 
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1711 - 01/15/07 um 12:39:00
 
Als Paser zurückkam, ließ er sich sagen, daß sein Termin in einem der kleinen Säle bereits geduldig wartete.
So posierte er sich auf seinem Stuhl und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, überprüfte noch einmal heimlich seine Auge und konzentrierte sich dann ganz auf den vor ihm liegenden Fall, bevor er mit würdevoller und strenger Art seine Gäste hereinbittenließ.
Djedher und Paschedu verbeugten sich tief vor dem Wesir.
Nach der huldvollen Begrüßung Djedhers bat Paschedu um das Wort.
 
"Mein Herz wünscht dringlich, etwas mitzuteilen. Ich hatte heute nacht einen seltsamen Traum. Ich sah die Ammit, wie sie Hui verschlang, der... fluchte." Das mit Baket ließ er wohlweislich aus, aber sorgen tat es ihn schon.
"Außerdem verschlang sie seine Frau, Maakare. Danach..." er schluckte, "danach kroch sie auf den Balsamierungstisch zu, auf dem der oberste Amunpriester, Nebwennenef, er sei gerechtfertigt, lag. Er erhob sich und klagte weinenden Auges, wo sein Herz sei."
Paschedu verlor wieder seine Beherrschung und warf sich denTränen nahe auf den Boden.
"Ich weiß den Traum nicht genau zu deuten, doch ich befürchte schlimmstes. Ich habe nichts wissentliches verbrochen, alleine, daß ich mich habe täuschen lassen und den Frevel Huis nicht bemerkte. Ich will in keiner Weise eine Verantwortung tragen, wenn der gute Nebwennenef, er sei gerechtfertigt, das Gericht nicht übersteht. Wir müssen ihm helfen, wenn Hui irgendetwas getan hatte."
Er merkte, wie die ersten Tränen flossen. Oh, sein guter Ruf! Floss er genauso dahin?
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1712 - 01/15/07 um 12:50:15
 
Paser schrak zusammen. Auch das noch!
Wieviele Hiobsbotschaften wurden denn heute noch über ihn hereinbrechen?
Er war selbst innerlich so aufgewühlt, daß ihm nur mit Müh' und Not gelang, seine Fassung zu bewahren.
 
Mit einem abgrundtiefen Seufzer schickte er einen der Schreiber, die am Boden kauerten los, um wenigstens die höchsten der königlichen Berater herzuholen.
Denen sollte Paschedu seine Geschichte noch einmal vortragen.
Djedher hielt sich geflissentlich im Hintergrund.
Er hatte von diesen ganzen Dingen keine Ahnung und hoffte, daß der Wesir ihn nicht bemerkte, damit er ihm nicht wieder eine Standpauke halten würde.
Aber Paser schien heute recht geistesabwesend zu sein...
Während sie auf die Mitglieder der Qenbet warteten, die über das weitere Vorgehen und diesen Fall entscheiden sollten, flüsterte er Paschedu zu: "Was denkst du, werden sie nun tun?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1713 - 01/15/07 um 12:56:45
 
Der alte Mann rang nach seiner Fassung, um sie wiederherzustellen.
"Ich weiß es nicht," flüsterte er zurück. "Meinen Traum deuten, ich vermag so etwas nicht. Doch wenn ich meine Meinung darüber sagen soll, dann bedeutet er, daß Hui den größten Freval an Diebstahl überhaupt verübt hat. Dann müssen wir Nebwennenef, er sei gerechtfertigt, scnellstmöglichst ein neues Herz mitgeben und wohl noch einmal in sein Grab. Aber ich hoffe, daß der Traum vielleicht doch etwas anderes..." Inzwischen sprach er sehr tonlos und spürte einen dicken Kloß im Hals.
Oh, ihr Götter wenigstens konnte man davon ausgehen, daß dieser Hui seine gerechte Strafe bekam.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1714 - 01/15/07 um 12:59:53
 
"IN DAS GRAB?" schrie Djedher entsetzt und warf sich gleich zu Boden, als er den strengen Blick des Wesirs auf sich ruhen fühlte.  
"Verzeihung," murmelte er und fuhr dann noch leiser fort: "In das Grab? Paschedu, weißt du, was du da sagst? Willst du Nebwenenef wieder...auswickeln?"
Die Haare unter der feinen Perücke standen ihm zu Berge und er bekam eine Gänsehaut bei dem Gedanken daran...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1715 - 01/15/07 um 13:05:30
 
Paschedu lief es eiskalt über den Rücken. "Bei den Göttern, nein! So etwas darf man nicht tun, das solltet ihr wissen! Aber es müsste reichen, es zu den Eingeweiden zu legen. Ein mitgegebener Spruch versichert dann, daß sein Herz, so wie auch seine Augen und sein Atem in seinen Körper zurückfinden. Auf diese Weise erlangt er sein Herz und besteht." Er hatte eine Gänsehaut. Auswickeln! So etwas hätte er Hui wohl zugetraut. Aber die Qenbet würde so etwas doch niemals tun. Oder?
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1716 - 01/15/07 um 17:56:28
 
Djedher schüttelte sich immer noch.
Allein die Vorstellung, daß man die Ruhe des ersten Gottesdieners noch einmal stören musste, war schon furchtbar....
Aber wäre es nicht noch viel schlimmer, wenn Nebwenenef das Totengericht nicht bestünde und von Ammit gefressen würde?
 
Gespannt wartete er auf das Erscheinen der Qenbet: hoffentlich würden sie den armen Paschedu nicht zur Rechenschaft ziehen!
Er war ja schließlich Huis Arbeitgeber gewesen und damit für sein Tun auch verantwortlich.
Als die Würdenträger endlich eintraten, verneigten sich der Ut und der Dorfschulze tief...  
 
*******
 
Iryiry war der Zustand, in dem sich sein Herr befand, alles andere als geheuer.
Hatte er heute morgen nicht noch gesprochen?
Atmete er überhaupt noch? Oder...war er am Ende gar...?
Der junge Leibdiener steigerte sich langsam, aber sicher in eine Panik hinein und holte schließlich Amunhotep, der den König gründlich untersuchte und abhorchte.
Er hieß Iryiry, die Strohmatten vor den Fenstern hochzurollen, was diesen zwar verwirrte, er kam jedoch trotzdem dem Wunsch des swnws nach und wartete ab...
Amunhotep hielt Ramses einen sauber geputzten Spiegel unter die Nase und da es heute außergewöhnlich kalt war und die frische Luft, die nun ins Zimmer strömte, fast schon eisig zu nennen war, beschlug der Spiegel leicht.
Der Arzt nickte, machte aber trotzdem kein besonders zufriedenes Gesicht.
"Du kannst die Fenster wieder schließen," sagte er zu dem Diener. "Seine Majestät schläft einfach nur außergewöhnlich tief, er atmet und sein Herz schlägt...langsam zwar, aber immerhin..."
 
Er hatte so etwas bislang nur ein einziges Mal gesehen...
Damals war er noch ein ganz junger Arzt gewesen und der Patient, zu dem man ihn gerufen hatte, war nach einem Sturz, bei dem er auf den Kopf aufgeschlagen war, in einen so festen Schlaf gefallen, daß niemand ihn hatte aufwecken können.
Der Patient war einen Tag später verstorben, denn man hatte den swnw zu spät gerufen: der Mann war verdurstet, weil ihn seine Angehörigen nicht anzurühren wagten aus Angst, der Dämon, der dafür gesorgt hatte, daß der Kranke sein Bewusstsein verloren hatte, könnte auch sie heimsuchen.
Deshalb gab Amunhotep Iryiry jetzt genaue Anweisungen, wie er vorzugehen hatte...
Und Iryiry befolgte alles, was der Arzt ihm befahl, mit treuester Hingabe: er wusch seinen Herrn mit warmem Wasser und massierte dessen Füße und Waden, daß sich seine erkalteten Gliedmaßen wieder erwärmten, er salbte ihn mit bestem Behenöl, daß seine Haut nicht wund wurde vom langen Liegen und drehte ihn schließlich auf die Seite.
Ramses schnaufte nur leise und schlief weiter...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1717 - 01/15/07 um 19:44:16
 
Als Baret sich nach dem Stillen dem kleinen Mädchen Isisnofrets wieder angenommen hatte, die diese Webaktion ganz schön irritierte und mit gerunzelten Augenbrauen die Prinzessin mit sich nahm, wandt sich auch Isisnofret stumm wieder ihren Spindeln zu, von denen noch so viele neben ihr auf das Bespinnen warteten... Tierf seufzend sah sie einen Moment auf den Haufen Stroh, der auch nicht kleiner werden wollte und griff dann, weil es ja nichts half, wieder zu jener Spindel, an der sie gerade arbeitete. Die Göttinnen waren schon so viel weiter... aber das war ja nicht verwunderlich!
 
Daß eine wütende Nefertari mit merwürdigen Spekulationen behaftet auf dem Weg zur Villa war, ahnte sie nicht!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1718 - 01/15/07 um 19:53:07
 
Nefertari befahl ihren Sänftenträgern anzuhalten, als sie durch die Straßen, wo sich die Villen der Adligen befanden und wo auch Nefertaris Elternhaus war, kamen, um ein paar Schritte zu Fuß zu gehen.
Vielleicht würde sie das ja ein wenig entspannen...
Es wäre nicht gut, wenn sie jetzt, so aufgeregt wie sie war, bei Isisnofret vorbeischaute...
 
Als sie an der Villa ihrer Eltern vorbeikam, wurden ihre Schritte langsamer.
Sollte sie....?
Ihre Mutter stand ja immer noch unter Arrest. Nach der Revolte war auch sie gefangengenommen worden und wartete nun in ihrem Heim auf ihren Prozeß.
 
Nefertari bestieg ihre Sänfte wieder: sie wollte jetzt wissen, was wirklich geschehen war...und rechnete mit dem Schlimmsten...
 
**********
 
"Wir werden auch heute nacht weiterarbeiten," teilte Hathor Isisnofret mit, die sich wieder auf ihren Platz neben die kuhohrige Göttin gesetzt hatte.  
"Wir vier..." Sie wies auf Isis, Nephthys, Tait und sich. "Während du dich ausruhst...ich glaube, das hast du bitter nötig!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1719 - 01/15/07 um 20:16:07
 
Isisnofret aber schüttelte sofort den Kopf und sah Hathor demütig, doch überzeugt an. Sie weigerte sich, innezuhalten. Sollten die Helferinnen ruhig eine Pause machen und des nachts schlafen, aber sie würde ohnehin kein Auge zubekommen, zu viel ging in ihr vor, das ihren Geist umtrieb!
"Mir wurde der Auftrag erteilt," sagte sie unnachgiebig, wenn auch sanft. "Ich kann nicht einfach aufhören!" Außerdem... sollte sie dann stundenlang, auf ihren fast leblosen Mann blicken und darüber noch schwermütiger werden?  
So war sie wenigstens beschäftigt!
"Ich schaffe das schon..." versuchte sie sich einzureden!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1720 - 01/15/07 um 20:24:44
 
"Nein, ihr Menschen braucht euren Schlaf!" widersprach Hathor sanft. "Sonst werdet ihr krank!"
Sie nahm sich ein neues Bündel Stroh und spann weiter.
Ganz leicht sah das bei ihr aus, ganz spielerisch...
 
Da traf Nefertari ein...
Panewi bat die Königin freundlich, in der Mittelhalle zu warten und Platz zu nehmen, sie würde ihre Herrin verständigen.
Aber Nefertari setzte sich nicht...sie lief zwischen den Säulen auf und ab.
Sie war viel zu unruhig...
 
Panewi betrat den Hauswirtschaftsraum, wo so fleißig gearbeitet wurde.
"Herrin," wandte sie sich an Isisnofret. "Die GKG Nefertari ist gerade eben gekommen und wünscht euch zu sprechen!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1721 - 01/15/07 um 20:41:06
 
Erstaunt sah Isisnofret auf und blickte Panewi an wie ein Schaf, das zum ersten Mal geschoren werden sollte. War im Palast etwas vorgefallen, oder wollte sie nach Ramses sehen? Dazu brauchte sie sie aber nicht...
Und vor allem mußte sie sich jetzt etwas für diese Webaktion einfallen lassen... wie erklärte sie das Nefertari? Sie konnte so schlecht lügen!  
Überlegend erhob sie sich, legte die Spindel ab und sah an sich herab, wie es auch Panewi mit gerümpfter Nase tat. Sie erkannte das Stroh zwar als Flachs, aber dennoch war ihre Herrin über und über damit bedeckt, ihr Haar war wirr -für Panewis überakurate Sichtweise- und das Kleid war knitterig vom Arbeiten.
Notdürftig klopfte Isisnofret sich die Spelzen ab, zog ihr Kleid zurecht, das dadurch aber nicht besser wurde und zupfte an den vielen losen Härchen herum, die ihr aus dem geflochtenen Zopf gerutscht waren.
"Ich komme..." erklärte sie und folgte Panewi so dann.
 
"Ich güße dich," sprach sie Nefertari freundlich aber wie immer mit einem Rest von Distanz an, als sie den Salon betrat. "Wie geht's? Willst du nach Sesu sehen?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1722 - 01/15/07 um 20:45:45
 
Nefertari atmete tief durch und musterte die zweite Frau ihres Mannes eingehend...
Sie sah nicht so aus, als wäre sie in Trauer...das gab ihr Hoffnung.
"Danke der Nachfrage," antwortete sie förmlich. "Ja, ich wollte mich nach dem Befinden unseres Gatten erkundigen. Man sagte mir, daß du 20 Weberinnen zu dir gerufen hast und deshalb musste ich davon ausgehen, daß..."
Sie seufzte: "Steht es so schlimm um ihn?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1723 - 01/15/07 um 21:04:36
 
Gleich trübten sich Isisnofrets Augen wieder etwas mehr ein. Nein, gut stand es um Sesu wirklich nicht, nur konnte sie Nefertari schlecht sagen, was Hathor mit seinem Ba gemacht hatte und somit auch nicht erklären, wieso er in tiefer Bewußtlosigkeit lag...
"Er ist seit dem Vormittag nicht wieder zu sich gekommen," klärte sie Ramses erste GKG dennoch auf, das konnte sie ihr nicht verheimlichen. "Jedoch hat sich sein Zustand seither nicht weiter verschlimmert, hoffen wir, daß er konstant bleibt! Du kannst ihn gern sehen, geh nur..." Bewußt ging sie auf die Bemerkung um die Weberinnen erst einmal nicht ein. Aber von was mußte Nefertari diesbezüglich ausgehen?
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1724 - 01/15/07 um 21:10:47
 
Nefertari funkelte Isisnofret an, schlug aber gleich die Augen nieder.
"Ich hätte gewünscht, du hättest mir Bescheid gegeben," sagte sie worwurfsvoll. "Ich habe mich sehr geängstigt, als ich hörte, daß du hier den halben Harem antreten lässt, um die Leinenbinden und Grabtücher oder was weiß ich für die Bestattung unseres Gatten zu weben! DAS war meine Befürchtung!"
 
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