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Die Stadt des Amun (Gelesen: 608111 mal)
Meritenramses
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1530 - 01/05/07 um 22:20:18
 
"Worin?" fragte Isis und reichte dem Allherrn listig eine Serviette, damit er damit das letzte Tröpfchen, das ihm noch am Kinn hing, abwischen konnte und bevor es jemand merkte, hatte sie das Tuch schnell verschwinden lassen.
 
********
 
"Ist schon gut..." Ramses' Hand kribbelte nur noch unangenehm und sein Arm war leicht taub geworden.
So fühlte es sich also an, wenn man als Normalsterblicher nur von einem Schmuckstück, auf dem des Königs Kartuschen standen, berührt wurde...kein Wunder, daß sich dann seine ganzen Berater immer geduckt hatte, wenn er wütend mit dem Sechemszepter herumgefuchtelt hatte...um wieviel stärker musste dann dessen Wirkung sein?
 
Er rollte sich wieder auf seinem Bett zusammen...warum fror er nur schon wieder so sehr?
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« Zuletzt geändert: 01/06/07 um 08:23:42 von Meritenramses »  


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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1531 - 01/05/07 um 22:27:40
 
"Na, in der leidigen Geschichte mit Horus und Seth... ich denke, Seth sollte Apophis niederschlagen und Horus sollte regieren, wie er es immer getan hat!" Er stutzte, als die anderen Götter ihn verwirrt anguckten.  
"Der Alte hat sie nicht mehr alle!" sagte einer von den minderen Göttern im Gefolge des Seth. Er griff sich an sein rotes Kopftuch.
"Soll das ne Rebell -hicks- ion sein?" kam es sogleich von Sachmet.
"Komm!" sprach da Nut zum Allherrn. "Ich brung dich ins Bett. Laß die Kinderchen feiern..."
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1532 - 01/05/07 um 22:40:03
 
"Sesu..." wisperte Isisnofret, als sie merkte, daß Ramses' Zustand sich wieder verschlechtert hatte. Überhaupt war er in der Zeit, die sie im Badezimmer gewesen war, wieder blass und schwach geworden, bestimmt von der Denkerei auf die Fragen und Anliegen Pasers, denen er Momentan einfach nicht gewachsen schien...
"Komm her, Liebling," flüsterte sie so leise, daß wohl wahrscheinlich nicht mal ihr Mann sie verstehen konnte und nahm ihn in die Arme. Daß er so schrecklich zitterte, veranlaßte sie, nach Iryiry zu rufen und ihn anzuweisen, die Kohlebecken aufzufüllen, obwohl e noch warm genug im Raum war.
Während der Diener mit glühenden Kohlestücken auf einer kupfernen Kelle von Becken zu Becken huschte, drückte sie Ramses an sich und sich an ihn, schlang einen Arm um seinen Kopf und einen um seinen Rücken und zog die Decke bis zu seinem und ihrem Hals, auch sie fröstelte jetzt wieder, aber wohl bei weitem nicht so sehr wie Ramses selbst...
Ein letzter, verabschiedender Blick galt ihrem Baby in dem Bettchen neben sich, Nefertari und dem Wesir, die sich daraufhin abwantden -oder vielmehr war es die erste GKG, die den Paser zum gehen bewegte- dann schloß Isisnofret die Augen und drückte ihre Lippen auf die ihres Mannes... seltsam, daß das gegen die Kälte half, das mußte wohl der Blutdruck sein...
Allerdings schlief sie trotz ihrer Schlaffheit nicht ein...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1533 - 01/06/07 um 08:36:54
 
Die beiden Polizisten erklärten Paschedu, daß Hui gestern zugegeben hatte, sich regelmäßig verschiedenene Amulette genommen zu haben.
Da bemerkten sie, daß der Ut zusammengezuckt war.
"Hast du irgendetwas dazu zu sagen?" wollten sie wissen. "Gestehe, du steckst doch nicht etwa mit ihm unter einer Decke?"
 
********
 
Isis lächelte Nut lieblich zu.
"Mach das, Muttilein," zwitscherte sie.
Ohne diese Hemmsandale kämen sie sowieso viel schneller voran.
"Also, ich bestimme jetzt, was getan wird!" verkündete sie voller Tatkraft. "Ihr habt mich und Hathor gehört: wir greifen der zweiten GKG etwas unter die Arme und ich erwarte von euch, daß ihr unsere Arbeit nicht behindert!"
 
*********
 
"Du zitterst ja auch," sagte Ramses plötzlich und schüttelte sich gleichzeitig. "Meine Nähe tut dir nicht gut...du solltest dich besser von mir fernhalten..."
Sonst ergriff die Todeskälte am Ende ganz und gar von ihr Besitz und verschlang sie, wie sie ihn auch immer wieder überwältigte.
Isisnofrets zärtlichen Küsse taten ihm jedoch gut, wieder breitete sich eine wohlige Wärme in seiner Brust aus und er gewann an Kraft...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1534 - 01/06/07 um 09:19:26
 
"Ok.", willigten schließlich die anderen Götter ein. "Wir setzen euerem Liebling eine Frist! Wenn es ihm gelingt, den Ka wiederzuerlangen, wird er nicht sterben - wenn er ihn aber nicht zurückbekommt, so soll er in ewige Dunkelheit fallen und den Hinrichtungstätten der Unterwelt gehören! Er soll sich auflösen, sein Ba soll vernichtet sein, sein Schatten wird nicht mehr existieren. Sein Name wird vergessen werden!" rief der Chor der Götter.  
 
*****************
 
"Zu keinem ein Wort von seinem Zustand, Paser!" ermahnte Nefertari den Wesir. "Er wird wieder genesen, denn sein Sohn wird den königlichen Ka zurückbringen. Dann wird er hoffentlich seine alte Kraft erlangen!"
Die erste GKG rief in ihrem Herzen Hathor und Isis um Beistand an, damit die ihrem Mann noch ein wenig Lebenskraft ließen...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1535 - 01/06/07 um 10:17:19
 
"Also, das kann ich so nicht durchgehen lassen!" legte Seth schließlich sein Veto ein und stellte sich auf Isis' und Hathors Seite. "Schließlich sprecht ihr ja in gewisser Weise auch von meinem Sohn..."
Osiris wurde hellhörig...
Isis sprach doch auch immer wieder davon, daß Horus, also der Pharao, ihr Sohn sei...war da doch etwas gelaufen? Hatte seine Gemahlin ihm ein Kuckucksei ins Nest gelegt?
"Du!" fuhr er seinen Bruder an. "Hast du dich etwa an meine Frau herangemacht?"
 
**********
 
"Amun-Ra möge dem Prinzen beistehen," murmelte Paser bedrückt und klopfte auf das Futteral mit den Papyri. "Da ja sowieso offiziell verlautet wurde, daß sich seine Majestät auf einem Feldzug befindet, werden wir uns auch dem entsprechend verhalten. Ich bitte nur darum, den königlichen Schreiber Tjay ins Vertrauen ziehen zu dürfen!"
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Tawabet
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1536 - 01/06/07 um 10:24:30
 
"Nee, der wollte mir was antun, aber ich bin weggelaufen!" beteuerte Isis. Seth war manchmal schon unmöglich. "Ich glaube, er meint 'Sohn' im übertragenen Sinne. Wir alle wissen, wie inexakt unsere Sprache in dieser Hinsicht ist!" Sie zwinkerte Seth zu.
Aber die anderen Götter bestanden auf einem Ultimatum. "Sonst ist das Ganze doch eine Farce! Ihr könnt so eine Kraftloses Hülle doch nicht ewig am Leben erhalten!"
 
************
 
"Warum hältst du das für notwendig?" hakte Nefertari nach. "Je mehr Leute davon wissen, desto gefährlicher ist es!" warnte sie. "es wissen sowieso schon viel zu viele davon..." dabei dachte sie v.a. an Tia, deren Heißmaul das Gerücht bestimmt in alle Welt hinausgetragen hatte.
 
***********
 
Heute war Nefras Todestag, den Tawabet mit einer kleinen Feier zur Ehren der Toten begehen wollte. Sie hatte sich zwei Gänse brngen lassen, die sie nun eigenhändig zu einem guten Braten zubereitete.  
Am Abend sollte die kleine Gedenkfeier stattfinden. Außer die Bratenzubereitung mußte Tawabet natürlich noch den Ahnenschrein schmücken - und ein paar Blumen wollte sie auf Nefras Grab bringen...
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1537 - 01/06/07 um 10:39:24
 
Seth lief rot an und Osiris wurde vor Zorn ganz blaß. Man sah es daran, daß seine Wangen auf einmal lindgrün wurden.
"Wenn du dich prügeln willst," knurrte Seth und ballte die Fäuste. "Dann gehen wir beide mal vor die Tür, du vermodertes Stück Schimmelkäse, du! Immer diese Unterstellungen, die werde ich dir austreiben!"
 
Dann wandte er sich an die anderen Götter.
"Wieso?" fragte er und zeigte auf seinen Bruder: "Bei DEM da wart ihr doch auch nicht so kleinlich! Der konnte mit seinem Lehmschniedel immer noch wild....naja...und sogar mit meiner Frau!"
Aber man sah ja, was aus dieser Affäre entstanden war...
"Und DIE wollte  mir dann weismachen, die spitzen Ohren hätte Anubis von mir!"
Dabei trat dieser leichenfleddernde Hund doch in die Fußstapfen seines leiblichen Erzeugers...
 
*****
 
"Tjay ist überaus vertrauenswürdig," sagte Paser. "Er sollte eingeweiht werden, damit er schon einmal damit anfangen kann, alles vorzubereiten, falls...."
Er holte tief Luft. "....falls...," fuhr er leise fort. "...der König..." Er wollte nicht aussprechen, an was er gerade dachte. "Ich meine, ich brauche Unterstützung, um auf wirklich alles vorbereitet zu sein, wenn ihr versteht, Herrin!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1538 - 01/06/07 um 11:16:05
 
Paschedu erhob sich und sah den Polizisten fest in die Augen.
"Ich bin ein Mann, der nichts zu verstecken hat, außer der wahren Größe seiner Scham darüber, was da in meinem ibw geschehen ist, ohne, daß ich es bemerkte. Ja, ich bin ohne Zweifel alt geworden, daß so etwas passieren konnte und ich es nicht gewahr wurde. Wenigstens kann ich froh sein, daß ich auf meine Ziehtochter hörte und diesen Hui nicht mit ihr vermählte, wie ich es einst vorhatte, welcher Dämon auch immer mich geritten haben mag, das anzustreben. Wer weiß, was er ihr alles angetan hätte und eine Verwandschaft mit diesem Hund ist alles andere als erstrebenswert. Nein, ich stecke nicht mit ihm unter einer Decke. Hätte ich ihn sonst ausgeliefert? Mein Ansehen ist duch ihn beschmutzt worden, das reicht doch. Und viel schlimmer ist, was mir soeben durch den Sinn ging, was er noch getan haben könnte."
Er stockte kurz und schluckte.
"Mir wurde die hohe Ehre zuteil, den obersten Propheten des Amun, Nebwennenef, für die Reise vorbereiten zu dürfen. Ich bete zu den Göttern, daß er wenigstens diese Ehre und die von dem obersten Amunpriester nicht beschmutzte, indem er ihn in irgendeiner Weise anzurühren wagte. Das ist alles, was ich euch zu sagen habe und was zu sagen ist."
Zitternd, doch gefasst wirkend stand Paschedu aufrecht vor den Polizisten. Er selbst wunderte sich immer wieder, wie er es schaffte, nach einem Tiefpunkt und viel Gejammer, sich so aufzuraffen und so klar und gefasst zu reden. Hinfallen, sagte sein Vater ihm einst, könne jeder, doch wieder aufstehen, das sei die Kunst. Und mit dem Segen der Götter schien er dies auch jedesmal zu schaffen, so wie er es damals nach dem Tod seiner geliebten Frau geschafft hatte.
Er wagte gar nicht darüber nachzudenken, was passierte, wenn sie ihn anklagen würden. Bei den Göttern und der Maat, das dürfe nicht sein.
Er stand da und sah die Polizisten an, wartete auf ihre Antwort.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1539 - 01/06/07 um 11:25:01
 
Die Polizisten überlegten. "Wenn das so ist, dann brauchst du keine Angst zu haben. Djedhor wird den Fall dem Wesir, unserem hochverehrten Herrn Paser, übergeben und der wird entscheiden!
Wenn du bereit bist, deine Aussage zu wiederholen, dann wird dich der Herr sicher anhören und ein gerechtes Urteil fällen..."
 
*********
 
"Baket, bitte zieh den Kindern eine warme Galabiya an, ich wollte sie mit an das Grab meiner Großmutter nehmen!" sagte Tawabet, nachdem sie die Gans fertig gerupft hatte. "Hori! Padi!" rief sie dann laut in den Hof hinaus.
Die beiden Jungs spielten in unmittelbarer Nähe der Küche "Grabräuber und Gendarm".
"Ihr kommt doch sicher mit an Nefras Grab!"
"Wenns sein muß!" maulten die beiden. "Die ist doch schon so lange hin..."
"Sie ist ein mächtiger Ach, der uns schon oft beschützt hat!" widersprach Tawabet.
"Ach was, Hetemet-scheri hat sie nicht beschützt..." erinnerte Horemhab seine Mutter. "Da hätte sie mal besser aufpassen sollen..."
"Kind, das kannst du nicht verstehen!" beendete Tawabet die Diskussion. Wer konnte das auch? Warum hatten die Anhänger des Aton das getan?
 
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1540 - 01/06/07 um 11:39:40
 
"Bei der Maat, dazu bin ich bereit." sagte Paschedu.
 
*****
 
Baket kam mit den warmen Galabiyas auf die beiden Jungs zu und kniete sich vor sie hin. "Hört mal, Jungs, wenn ihr eurer Mutter gehorcht und brav mitgeht, dann spielen wir drei danach 'Grabräuber und Gendarm' und ich spiele dann den Grabräuber, den ihr verhaften und strafen dürft - wenn ihr ihn kriegt, heißt das. In Ordnung?" zwinkerte sie den beiden zu.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1541 - 01/06/07 um 12:01:40
 
"Was ist mit Sethi und Tachat? Kommen die auch mit?" fragten die beiden Jungs naseweis und nahmen Baket die Kleidungsstücke aus der Hand. Sie waren doch schon groß genug, um sich selbst anzuziehen! Ihre Mutter hatte sicher die beiden Kleinen gemeint, die im Hof herumliefen und....
"Tata!" schrie Tawabet. "Leg sofort das Messer weg! Das ist gefährlich!"  
Mit einem Satz war Tawabet bei ihrer Enkelin. Die Kinder konnte man wirklich keine Minute aus den Augen lassen... und jetzt fehlte ihnen nicht nur Hetemet, sondern auch noch Udja, die sich immer noch nicht gemeldet hatte.
Vielleicht war sie wirklich unter den Toten? Tawabet fürchtete es... sonst hätte sie doch nicht einfach ihre Stellung aufgegeben!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1542 - 01/06/07 um 12:07:21
 
Baket stürzte sofort hinterher. "Ich kümmere mich darum." sagte sie, nahm die Kleine hoch und schleppte sie einfach mit sich wie einen Sack Zwiebeln. "Komm, mein Schatz. Du hast Deine Mutter gehört, Messer sind gefährlich, also beschäftigen wir uns jetzt mal mit Anziehen. Ich helf Dir dabei, die Großen können das ja schon selber." und grinste den Jungs zu.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1543 - 01/06/07 um 20:02:31
 
Isisnofret antwortete auf Ramses' letzte Bemerkung nur damit, daß sie sich noch näher an ihn drückte. Sich von ihm fern halten? Niemals, man müßte sie schon gewaltsam von ihm reißen und sie forttragen, um sie jetzt von ihm zu trennen. Aber selbst wenn seine Tat nicht ihrer Rettung gedient hätte, sondern anderen Zwecken, würde sie nicht von seiner Seite weichen... und nun einmal mehr...
Zärtlich und ausdauernd küßte sie ihn weiter, kraulte ihn, wie sie es seit jeher tat und öffnete sich mit Leib und Herzen ganz. Und um so länger sie sich ihm so hingab und ihre Liebe an ihn sandte, um so mehr spürte sie auch das seltsame Ziehen in sich und das Ziepen in ihrem Leib wieder... aber sie ließ es geschehen, es führte dazu, daß er endlich aufwärmte, das fühlte sie deutlich an seinen Lippen...
"Ich habe letzte Nacht geträumt..." flüsterte sie plötzlich. "Ich habe geträumt, mein Leib sei nur der Flügel eines großen Vogels und du warst die andere Schwinge... ist das nicht seltsam?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1544 - 01/06/07 um 20:12:53
 
Ramses öffnete seine Augen und stieß einen fast unhörbaren Seufzer aus.
Er wünschte sich auch, er könnte fliegen und dem hier entfliehen, dieser Müdigkeit...mit ihr...
"Was hat das wohl zu bedeuten?" flüsterte er zurück. "Warum senden dir die Götter so einen Traum?"
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