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Die Stadt des Amun (Gelesen: 568289 mal)
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1020 - 12/10/06 um 17:26:38
 
"Das mag sein," antwortete Ramses. "Es wird jedenfalls Zeit, daß wir etwas unternehmen. Wenn sie wirklich  am Tag des Gottesorakels zuschlagen wollen...Eile tut Not. Ende des Monats wird Nebwenenef bestattet werden."
Er setzte sich wieder.  
"Und was Wenemi angeht...hast du Tawabet schon befragt, ob sie eine Idee hat?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1021 - 12/10/06 um 17:30:14
 
"Habe ich! Sie wollte ihre Großmutter um Hilfe bitten", antwortete Nefertari. Dann wechselte sie das Thema. "Wir müssen endlich unseren Plan in die Tat umsetzen. Jetzt, da die Libyer abgezogen sind, kann ich dich als meinen Verbündeten vorstellen. Ich muß nur Mutter wegschicken, damit sie dich nicht sogleich erkennt!"
Sie seufzte. "Was hast du eigentlich mit den Verrätern vor? Meine Mutter und mein Cousin gehören ja beide auch zu ihnen! Willst du sie alle..." Sie machte eine eindeutige Handbewegung mit dem Finger an ihrem Hals entlang.
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1022 - 12/10/06 um 17:36:26
 
"Jeder Fall wird individuell betrachtet werden," meinte Ramses. "Und wenn es Monate dauert...die führenden Köpfe, die werden die ihren verlieren, das kann ich dir versichern. Die anderen..." Er zuckte mit den Achseln. "Es gibt noch zahlreiche andere Möglichkeiten: die Minen, die Steinbrüche..."
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1023 - 12/10/06 um 17:39:37
 
"Na, dann weiß ich ja, wo ich meine Mutter in Zukunft finden kann", sagte Nefertari traurig. "Aber sie hat es nicht anders gewollt! Und damit hat sie es wohl nicht anders verdient. Laß uns nun zur Tat schreiten! Morgen bin ich wieder auf einer Rebellenparty eingeladen, da wollte ich dich vorstellen, wenn es dir recht ist!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1024 - 12/10/06 um 17:46:36
 
"Gut!" stimmte Ramses zu und grinste. "Muß ich mich dann als Libyer verkleiden?"
Er warf Iryiry, der wie ein Standbild bei der Tür ausharrte, einen belustigten Blick zu.
"Die Tätowierungen muß mir dann Iryiry verpassen!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1025 - 12/10/06 um 18:14:18
 
"Klar, sonst nimmt dir das doch keiner ab! Wenn du schon keinen Spitzbart und keine Seitenlocken hast... aber man kann ja behaupten, die seien den frechen Ägypterkindern zum Opfer gefallen!"
Sie kicherte. Was Nebti sich da hatte einfallen lassen, ging eigentlich auf keine Papyrusrolle, aber in diesem Fall war es ausnahmsweise mal ganz nützlich!
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1026 - 12/10/06 um 18:24:50
 
Iryiry bekam einen Hustenanfall.
Der gute Gott, der Herr der beiden Länder in einem dieser streng riechenden Fellgewänder? Wohlmöglich auch noch mit Federn im Haar?
 
"Gut..." Ramses warf Iryiry wieder einen schrägen Seitenblick zu. "So machen wir das...wir haben ja auch noch gut in Erinnerung, wie diese Zeichen aussehen, die die Libyer am Körper tragen...nicht wahr, Iryiry?"
Der Diener räusperte sich und nickte heftig...
 
"Und was willst du deinen Anhängern sagen, wenn sie nach meiner Armee fragen?" wollte Ramses wissen.
 
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1027 - 12/10/06 um 18:30:43
 
"Dass deine Armee in der Oase Kharga auf unseren Befehl wartet!" meinte Nefertari lächelnd. Außerdem werde ich ihnen erklären, dass es mir gelungen sei, dich, den König, davon zu überzeugen, unseren Sohn mit dem Feldzug gegen unsere libyschen verbündeten zu betrauen und dass ich Amunherchepeschef gut unter Kontrolle hätte. Er ist schließlich auch Thebaner!" Sie grinste Ramses breit an. "Die sind manchmal ganz schön blöd, meine Landsleute. Ich wüßte nur zu gerne, was es mit Ankhmahor auf sich hat!"
 
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1028 - 12/10/06 um 18:34:28
 
"Ich kann es dir nicht sagen," meinte Ramses. "Aber mit Sicherheit bedeutet sein Auftauchen, daß Gefahr im Verzug ist...vor allem, wenn er die Thebaner unterstützt, könnte die Situation brenzliger werden, als wir uns das jetzt ausmalen. Ich hoffe, Amuneminet ist in der Lage, genauere Informationen zu beschaffen..."
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1029 - 12/10/06 um 18:41:13
 
"Ja, das hoffe ich auch. Ich hab ihn im übrigen gefragt, ob er auch einen Libyer spielen will. Was hältst du davon?" Nefertari mauste sich eine der Datteln, die so verführerisch auf dem Tisch herumstanden. "Ankhmahor scheint ja etwas mit der Geschichte rund um das Kind des Penbast zu tun zu  haben! Ich werde heute mal meine Mutter fragen, was es mit diesem Mann auf sich hat!"
 
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1030 - 12/10/06 um 18:45:09
 
"Du triffst dich heute Abend noch mit deiner Mutter?" fragte Ramses. "Tu das!"
Er nickte zustimmend.  
"Ja, das ist schon ungemein beruhigend, daß Ameni mitkommt. Der hat mich schon öfters gerettet, wenn's knapp wurde...falls wir aufflliegen sollten..."
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1031 - 12/10/06 um 18:57:39
 
"Dann sag ihm, dass er mitkommen soll! Er wirkte vorhin so zögerlich!"  
Sie stand auf. "Machs gut, Ramses! Ich werde mich jetzt zu meiner Mutter bringen lassen, um etwas über diesen Penbast zu erfahren! Außerdem brauch ich noch einen Vorwand, damit sie morgen nicht zu der Party kommt! Hast du eine Idee?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1032 - 12/10/06 um 19:02:48
 
"Hmm..." Ramses strich sich über das Kinn.  "Wie wär's, wenn du ihr sagst, daß du eine vertrauenswürdige Person brauchst, die auf Wenemi aufpasst?"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1033 - 12/10/06 um 19:24:00
 
"Der arme Wenemi! Ist ein Dämon nicht schon Plage genug?" versuchte Nefertari zu scherzen. "Aber du hast recht, das ist es, was ich ihr sagen werde!"
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Re: Die Stadt des Amun
Antworten #1034 - 12/10/06 um 19:35:30
 
Da Amuneminet leider keine einschneidenden zusätzlichen Informationen von Nefertari erhalten konnte, hatte er sich wieder den Protokollen seiner Untergebenen zugewandt, die in der Stadt überall spionierten. Wenigstens die Sache um das Findelkind wollte er aufklären und beschloss dazu, selbst und allein am Abend auf Spurensuche in der Stadt zu gehen.  
Er hatte sich unauffällige Kleidung über gezogen, ein schlichtes weißes Meseshemd, das nicht mehr das allerbeste war, ein ebenso einfacher Gürtel um die Taille, ein Überwurf, weil es nach Sonnenuntergang gleich ungeheuer abkühlte und gewöhnliche Binsensandalen schützen seine Füße vor dem Unrat auf den Straßen. Er sah aus wie einer von hunderten einfacher Händler, oder anderer Mittelstandsbürger.  
Zu Fuß machte er sich auf den Weg in die Altstadt an den Rand von Ascheru, wo die angeblichen Eltern des ausgesetzten Babies lebten.
Doch er kam nicht weit...
Offenbar war seine Tarnung nicht schlicht genug gewesen... drei Strauchdiebe, die es um die Nachtstunden überall auf Opfer abgesehen hatten, die sie berauben konnten, versperrten ihm in einer Seitengasse, die dunkel und nicht patrouilliert war, den Weg und verlangten, was er an Werten am Leibe trug. Ameni hatte aber nichts als zwei drei Kupfer- und Silberringe mitgenommen, falls es nötig sein würde, jemanden zu bestechen. Den Dolch, den er zücken wollte, weil er hier mit Vernunft wahrscheinlich nicht weiter kommen würde, schlug ihm ein vierter der Halunken, der unvermutet von hinten auftauchte aus der Hand und bog ihm den Arm auf den Rücken.
Ungeduldig verlangten sie, daß er endlich ALLES herausrückte, was er bei sich hatte, aber er trug ja nicht einmal Schmuck heute!
Wütend über die winzige Ausbeute traten die Kerle auf den Freund des Königs ein, der sich gegen die Vier nur beschwerlich verteidigen konnte. Als aber endlich doch ein kleiner Stadtwachtrupp um die Ecke bog, ließen sie endlich von ihm ab, gaben sie Fersendeben und wetzten die Gasse entlang davon.
 
Ameni wollte das nicht hinnehmen und sprang, trotz blutender Lippe und schmerzenden Rippen auf die Füße und jagte, gefolgt von dem Wachtrupp hinterher.
Dann nahm das Elend seinen Lauf: Da es so fürchterlich dunkel war, sah er das Gerümpel auf dem Weg nur sehr schwerlich. Die größte Gefahr hatte er mit ein paar kleinen Blessuren überstanden und nun stolperte er ausgerechnet über den einen bodennahen Strick, an dem ein schlafender Esel angebunden war.
Er stürzte ziemlich unglücklich in einen Geröllhaufen, der wohl zu der Bruchbude daneben gehörte. Der Esel erschrak und sprang auf, bevor Ameni sein Bein aus dem Strick ziehen konnte, und begann herumzuspringen.
Ein entsetzlicher Schmerz folgte und Ameni schrie auf, brüllte, jemand solle das Tier beruhigen.
„MEIN BEIIIIIN, VERDAMMT,“ schrie er vor Schmerzen fast betäubt.
Ein knackendes Gefühl folgte und der Freund des Königs hatte umgehend den Eindruck, daß das nichts gutes bedeuten konnte.
Endlich kamen zwei der Soldaten herbei und kümmerten sich um den aufgeregten Esel. Der Besitzer sprang aus dem Haus, geistesgegenwärtig übernahm er und besänftigte sein Reittier und endlich gelang es, Amuneminet von dem Strick zu befreien, der um sein Schienbein gewickelt war.
 
Aber immerhin hatten die anderen Wachsoldaten die Diebe gefaßt...
 
Es hatte recht lange und Ameni all seine Überzeugungskraft gekostet, den Wachen klar zu machen, daß sie ihn in den Palast bringen sollten. Laufen konnte er nicht, sein Bein gluckste dumpf und war mächtig angeschwollen, auftreten war unmöglich! Die Wachen waren skeptisch gewesen, aber nun, vielleicht war der Mann ein Bediensteter am Hof, einen gepflegten Eindruck machte er ja. Da sie ohnehin zur Residenz des Pharaos mußten, um die Diebe im Hauptkerker abzuliefern, willigten sie schließlich ein, ihm zu helfen...
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Liebe einen Menschen dann am stärksten, wenn er es am wenigsten verdient hat. Dann braucht er dich am meisten!
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