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Nefertari (Gelesen: 1425 mal)
Tawabet
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Nefertari
05/31/06 um 18:14:04
 
offiziell: Die Große Königliche Gemahlin Nefertari Merit-en-Mut, Herrin der beiden Länder etc.
Spitzname: Merit
Alter: zwei Jahre älter als Ramses
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: dunkelbraun
Größe: 160 cm
Charaktereigenschaften:
 
Als Tochter der thebanischen Adeligen Chonsemwia und Baketmut wurde Nefertari schon sehr früh von Sethos als zukünftige GKG für seinen Sohn Ramses auserkoren und daher gewissenhaft auf ihre Rolle vorbereitet.
Sie hat gelernt, dass die Ehre und das Ansehen der Königsfamilie über persönliche Befindlichkeiten geht und würde alles tun, um Schaden vom Königshaus abzuwenden.
 
Daher verbirgt sie ihre Gefühle meistens gekonnt hinter der Maske der GKG.
Allerdings gelingt ihr das auch nicht immer: ihre größte Angst ist, dass ihr Mann sie nicht wirklich liebt, da ihre Ehe arrangiert wurde und  offensichtlich ist, dass Ramses Nefertari nie freiwillig zu seiner Frau gemacht hätte.
Dennoch hat sie ihn in all den Jahren sehr lieb gewonnen und würde ihn am allerliebsten mit niemanden teilen.
Daher kommt sie zwar gut mit den Gespielinnen im Harem zurecht, über die sie als GKG auch einige Macht hat, aber sobald sie merkt, dass "ihr" Ramses sein Herz einer anderen  Frau schenkt, bricht sie in fast krankhafte Eifersucht aus.
Das ist bei Isisnofret so, mit der sie sich wohl oder über abfinden mußte, aber auch bei anderen, wie etwa der Sindherin Shejerade, an die Ramses lange sein Herz verloren hatte.
Natürlich ist dabei auch eine Portion Angst im Spiel, eines Tages ihre Stellung als GKG einzubüßen, eine Sorge, die ziemlich irrational ist, da sie diese Rolle sehr gut auszufüllen weiß.
 
 
In ihrer Freizeit liest sie gerne, zeichnet und widmet sich verschiedenen Handarbeiten.
Sie hat sehr viel für religiöse Riten und den Kult übrig, begleitet ihren Ehemann gerne zu verschiedenen Performanzen  in die Tempel und schwingt mit Vorliebe ihre Sistren dabei.
 
Nefertaris Kinder (die im RPG auftauchen) sind:
Amunherchepeschef, Paraherwenemef, Merit-Amun, Nebettaui, Meri-Atum und ihre derzeit jüngste Tochter Nubherhesbed.
Ihr drittältester Sohn Merire ist im Jahr nach der Schlacht von Kadesch gestorben, ihre Töchter Nefertari-ta-scheri und Tuja kurze Zeit nach der Geburt.
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Re: Nefertari
Antworten #1 - 02/26/07 um 20:49:15
 
Die Große Königliche Gemahlin, Nefertari und ihre Beziehung zu Ramses:
 
 
 
Zu Beginn unserer Geschichte waren Nefertari und Ramses an einem Tiefpunkt ihrer Beziehung angelangt. Die GKG beargwöhnt das enge Verhältnis, das Ramses schon damals zu seiner 2. Gemahlin hat, die er - anders als die vielen anderen Trägerinnen dieses Titels - zum engsten Kreis der Familie rechnet.
Durch die Affäre, die Ramses mit Shejerade beginnt, wird Nefertaris Kampfgeist geweckt. Obwohl sie anfänglich der Schwiegermutter ihres Sohnes mißtrauisch gegenübersteht, läßt sie sich auf deren Rat ein und verläßt den Palast für eine gewisse Zeit, um sich dem wahren Leben zu stellen und damit Ramses' Bedürfnis nach "Normalität" näher zu kommen. Der Plan gelingt sogar, GKG und König nähern sich an, doch dann verläßt der König seine Frau, um in den Krieg zu ziehen.
 
Als er zurückkehrt, ist der König krank. Nefertari unterstützt die Heilungsversuche, gerät dabei in den Bann Anchmahors und verläßt Theben schließlich vor Ramses, der dort eine enge Beziehung zu der Sindherin knüpft.
 
In Pi-Ramesse erliegt Ramses einem weiteren Zauberanschlag: im Wahn schickt er seine ganze Familie weg. Während Isisnofret aus Kummer Trost in den Armen eines anderen Mannes sucht, gelingt es Nefertari trotz gewissen Versuchungen,
ihrem Mann beizustehen. In der Zeit der Isfet, die während des Tempelaufenthalts des Königs herrscht, wird sie von Mehi entführt. Ramses gelingt es aber, sie zu befreien.
 
Der größten Fehler, den Nefertari während der letzten Jahre begangen hat, war wohl, dem wiederaufgetauchten Gatten Shejerades den Tipp zu geben, diese vom König zurückzufordern. Zwar wurde sie auf diese Weise das Problem "Shejerade" los, aber beschädigte dabei das Vertrauen ihres Mannes.
 
In der Folgezeit versucht Nefertari weiter, zu sich selb zu finden, um nicht nur die Königin zu sein, denn sie merkt, dass Ramses in ihr nur die perfekte Verkörperung dieses Amts sieht. Jedoch mißlingt dieser Versuch mehr oder minder:
Die Beziehung wird durch viele Krisen geschüttelt. Gleichzeitig nähern sich Isisnofret und Ramses wieder an, was bei Nefertari zu wahren Eifersuchtsattacken führt, die durch den bösen Zauber, der das ganze Land spaltet, erst recht verstärkt werden.
 Als Ramses Isisnofret zur GKG erhebt, ist für Nefertari der Beweis dafür, dass er sie nicht an seiner Seite braucht. Sie reist nach Theben ab, um im Süden für ordnung zu sorgen. Dort gelingt es ihr, einen Aufstand zu unterwandern und die Thebanischen Adeligen zum Treueschwur auf Ramses zu zwingen.
 
Sie beschließt, ihrem Mann nur noch als Königin treu zu dienen, aber keine Ansprüche auf eine Beziehung zu haben - ein Vorhaben, das ihr nicht ohne weiteres gelingt. Dennoch hilft ihr dieser Vorsatz und die Entwöhnung, die große Innigkeit, die Ramses mit Isisnofret teilt, leichter zu ertragen.
 
Die bislang letzte große Veränderung in der Beziehung tritt ein, als Ramses seinen königlichen Ka opfert, um Isisnofret das Leben zu retten. Dies ist für Nefertari zunächst das letzte Signal dafür, dass die beiden ein untrennbares Traumpaar sind und zueinander gehören.
Ihre Eifersucht wird von der tiefen Bewunderung für eine solche Liebe besiegt.
Doch als Isisnofret nach Ramses' Heilung "durchdreht", kann Nefertari deren Flucht nicht nachvollziehen. Sie glaubt, dass Isisnofret besessen ist. Da Ramses nach Erhalt der unguten Nachricht offensichtlich Trost braucht, bleibt sie bei ihm. Die beiden nähern sich in der Folgezeit wieder an. Nefertari registriert Ramses' neue Ernsthaftigkeit mit einer gewissen Freude und unterstützt ihn nach Kräften.  
Die beiden scheinen einander wieder neu entdeckt zu haben...
 
Derzeit schwankt Nefertari zwischen der Freude über ihr eigenes Glück und dem tatsächlich vorhandenen Mitleid mit der kranken Rivalin.
Sie hat kein schlechtes Gewissen, wenn sie viel Zeit mit ihrem Gatten verbringt, war es doch aus ihrer Sicht Isisnofret, die Ramses (ohne ersichtlichen Grund) verlassen hat.
Sie tröstet ihren Gatten und hat selbstverständlich Angst davor, wie es weitergeht, wenn die andere wieder auftaucht. Denn Isisnofret ist ein anderes Kaliber als Isha: gegen die "hergelaufene" sittenlose Sindherin war sie die Stärkere, da hat sich der Kampf gelohnt. Gegen Isisnofret, die inzwischen sogar den gleichen Rang wie sie bekleidet, ist Nefi machtlos. Und inzwischen ist ihr die bekannte Rivalin sogar lieber als eine unbekannte - die sie sicher bekäme, würde Isisnofret verschwinden, denn Nefi hat erkannt, dass das "Herz" ihres Mannes nie ihr gehören wird. Sie ist vielleicht seine Kollegin, seine Beraterin, seine Regentin in Krisenzeiten, aber sie ist nicht seine Freundin und Vertraute.
Das ist in letzter Zeit Isisnofret (gewesen) und Nefi ist es lieber, er ist bei Isisnofret, als er sucht sich irgendeine andere, die diese Aufgabe übernimmt.
Am liebsten wäre sie das natürlich selbst, aber das geht eben nicht - wenn man das nach 25 Jahren Ehe nicht erkannt hat, würde man es wohl nie erkennen!
 
 
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